Änderungen der Bedarfsplanungs-Richtlinie (Jobsharing) in Kraft getreten

29.11.2016

Die Änderungen der Bedarfsplanungs-Richt-linie, insb. zur Jobsharing-Obergrenze, sind am 15.09.2016 in Kraft getreten: www.g-ba.de/informationen/richtlinien/4/.

Die Neu-Regelungen betreffen insbesondere Jobsharing-Praxen unterhalb des Fachgruppendurchschnitts. Diese dürfen ihren Umsatz künftig bis zum Fachgruppendurchschnitt steigern, jeweils zuzüglich weitere 25 %. Die Regelungen gelten nicht nur für Jobsharer, sondern auch für Praxen mit Angestellten unter Leistungsbeschränkung.

Für Praxen, die über dem Fachgruppendurchschnitt liegen, gilt die Steigerungsmöglichkeit nicht. Sie können sich - wie schon bisher - nur auf den Leistungsbedarf der vorangegangenen vier Quartale beziehen, die Steigerungsmöglichkeit von 25 % des Fachgruppendurchschnitts erhalten sie nicht.

Diese Regelung in der Bedarfsplanungs-Richtlinie stellt aus unserer Sicht einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz dar. Wir bitten unsere Mitglieder, die von dieser Regelung betroffen sind, mit der Bundesgeschäftsstelle Kontakt aufzunehmen, um ggf. eine Übergangsregelung zu erwirken.

Weitere rechtliche Hinweise haben wir in unserer Mitglieder-Info zusammengestellt: www.dgvt-bv.de/mitgliederbereich/.