Erfolgreiche Angestellten-Fachtagung von ver.di und BPtK

22.01.2018

Am 7. Dezember 2017 fand die zweite gemeinsame Fachtagung von ver.di und der BPtK statt. Geladen waren PP und KJP, die sich in der betrieblichen Mitbestimmung, den Landeskammern und Fachverbänden für die Interessen der angestellten PsychotherapeutInnen engagieren. Auch etliche KollegInnen des DGVT-Berufsverbands, die sich in Betriebsräten, in den Angestelltenausschüssen der Landeskammern und im Ausschuss „Psychotherapie in Institutionen“ der BPtK engagieren, nahmen an der Tagung teil und gestalteten das Programm mit.

Nach 2013 fand am 7. Dezember 2017 die zweite gemeinsame Fachtagung von ver.di und der Bundespsychotherapeutenkammer statt. Geladen waren PP und KJP, die sich in der betrieblichen Mitbestimmung, den Landeskammern und Fachverbänden für die Interessen der angestellten PsychotherapeutInnen engagieren.

Auch etliche Kolleginnen und Kollegen des DGVT-Berufsverbands, die sich in Betriebsräten, in den Angestelltenausschüssen der Landeskammern und im Ausschuss „Psychotherapie in Institutionen“ der Bundespsychotherapeutenkammer engagieren, nahmen an der Tagung teil und gestalteten das Programm mit.

Gleich zu Beginn erneuerte das ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler das Versprechen von ver.di, sich mit vollem Engagement in Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst auch weiterhin für die Entgeltgruppe 15 für PP und KJP einzusetzen. Ver.di fordere die tarifliche Eingruppierung analog zu dem Niveau der FachärztInnen. Die EG 14 im TVöD des Kommunalbereichs sei der Einstieg, es folgten aber weitere Verhandlungen in Flächentarifen und Konzerntarifen. Sie berichtete von ersten Verhandlungserfolgen mit der EG 15 bei zwei Unikliniken.

Auch die BPtK war mit ihren Präsidenten Dr. Dietrich Munz prominent vertreten. In sehr persönlicher Weise machte er deutlich, wie sich PsychotherapeutInnen in der betrieblichen Mitbestimmung und auch gewerkschaftlich engagieren. Das hinterließ Eindruck bei der anwesenden Hauptamtlichen von ver.di. Heike von Gradolewski-Ballin, zuständige ver.di-Tarifsekretariatsleiterin für den Gesundheitsbereich, lieferte Hintergründe des TVöD-Verhandlungsergebnisses 2016 und erinnerte dringlich an die Antragsfrist für die EG 14, die am Jahresende ablief.

In drei Workshops und einer Podiumsdiskussion wurden Themen zum Arbeitsrecht, zur betrieblichen Mitbestimmung und immer wieder zur tariflichen Gleichstellung mit den anderen akademischen Heilberufen vertieft.

Heiner Vogel, Sprecher des Ausschusses „PsychotherapeutInnen in Institutionen“ PTI der Bundespsychotherapeutenkammer, führte durch die Veranstaltung und resümierte die Notwendigkeit von anhaltendem Engagement von PsychotherapeutInnen in Kammern und ver.di. Man sei dem Ziel nähergekommen, aber noch nicht da, wo man hin wolle.

Der Tagungsbericht von ver.di hebt „Gutes Zusammenspiel“ hervor: https://gesundheit-soziales.verdi.de/mein-arbeitsplatz/psychiatrie/++co++82abc87c-e00e-11e7-8916-525400423e78

Die BPtK fordert „Angestellte Psychotherapeuten angemessen bezahlen“: http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/angestellte-1.html

Weitere Informationen auf den Seiten der ver.di-Bundesfachkommission PP/KJP und dem PTI der BPtK:

https://gesundheit-soziales.verdi.de/ueber-uns/gremien/fachkommission-pp-kjp

http://www.bptk.de/bptk/gremien/psychotherapeuten-in-institutionen.html

Klaus Thomsen, Karl-Wilhelm Höffler, Heiner Vogel