Kassenwatch.de: DGVT-Berufsverband stärkt die Unterstützung für Mitglieder in der Kostenerstattung mit interaktivem Meldesystem zu Schwierigkeiten mit den Krankenkassen

18.12.2017

Nicht erst seit der Reform der Psychotherapie-Richtlinie vom 1.4.2017 gibt es immer wieder Schwierigkeiten in der Beantragung und Abrechnung von Therapien über das Kostenerstattungsverfahren. Seit diesem Datum hat sich die Situation für PatientInnen derart verschärft, dass langwierige Antragsverfahren mit Ablehnungen und Widersprüchen eher die Regel als die Ausnahme geworden sind.


Der DGVT-BV reagiert hierauf und startet im Frühjahr 2018 mit Kassenwatch.de eine interaktive Plattform, auf der unsere Mitglieder gemeinsam ihre Einzelfälle in kollegialer Zusammenarbeit zu einem Gesamtbild zusammenfügen können.

So unterstützt der DGVT-Berufsverband Sie

Im Frühjahr 2018 startet mit Kassenwatch.de eine interaktive Plattform, auf der unsere Mitglieder gemeinsam ihre Einzelfälle in kollegialer Zusammenarbeit zu einem Gesamtbild zusammenfügen können. Die Idee dahinter: Problemfälle werden erfasst, Kategorien zugeordnet und somit transparent gemacht. Auf der Fallebene können Juristen, Kostenerstattungsexperten und andere Community-Mitglieder Lösungsvorschläge abgeben. Mitglieder können die Datenbank durchsuchen, Verläufe von ähnlich gelagerten Fällen und krankenkassenbezogene Statistiken ansehen. So wird für alle mit wenigen Klicks sichtbar, welches Vorgehen sich im Umgang mit Ablehnungen und Rechnungskürzungen bewährt hat, und wie einzelne Kassen Anträge auf Kostenerstattung handhaben. So können auch Neulinge in der Praxis Fehler und unnötige Verzögerungen vermeiden. Ein Formular- und Textarchiv soll zudem Hilfestellung für die praktische Arbeit liefern, eine News-Funktion bietet Infos aus Berufspolitik, von den Kammern und den Krankenkassen. Darüber hinaus werden vom System ähnlich gelagerte Fälle erkannt – der Berufsverband wendet sich mit diesen Informationen dann an die Verantwortlichen bei den Krankenkassen.

Der Berufsverband wird allen seinen Mitgliedern rechtzeitig zum Start der Plattform weitere Informationen zukommen lassen.