Umweltbundesamt und RKI zum Thema Innenraumlufthygiene („Lüften“)

Das Thema Lüften spielt in der kalten Jahreszeit nochmals eine wichtige Rolle in den Psychotherapie-Praxen. In geschlossenen Räumen kommt zur Reduktion des Risikos einer Infektion mit SARS-CoV-2 das Thema Lüften / Luftreinigung als wichtige Maßnahme zur Einhaltung der Abstands-Regeln und einer Mund-Nasen-Bedeckung hinzu.

Das Umweltbundesamt empfiehlt aktuell zum Thema Innenraumlufthygiene:

"(…) bei der jetzigen virologischen Kenntnislage für eine möglichst hohe Zufuhr von Frischluft zu sorgen. Dies ist notwendig ungeachtet anderer Schutzmaßnahmen wie dem Einhalten von Mindestabständen oder dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. (…) Es ist zu beachten, dass eine gute Lüftung allein die Übertragung von SARS-CoV-2-Viren von einer erkrankten Person auf eine andere Person nicht generell verhindern kann. Dazu müssten sehr hohe, in der Praxis nicht realisierbare Luftwechselraten erreicht werden. In Innenräumen, die von mehreren Personen genutzt werden, sind daher zusätzliche Maßnahmen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, das Abstandhalten und ein angepasster Nutzungsplan besonders wichtig.“

Weiter: https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/innenraumluft/infektioese-aerosole-in-innenraeumen#konnen-mobile-luftreinigungsgerate-einen-beitrag-leisten-um-das-infektionsrisiko-in-innenraumen-durch-sars-cov-2-zu-reduzieren

 

RKI:

Bei längerem Aufenthalt in kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen kann sich die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch Aerosole auch über eine größere Distanz als 1,5 m erhöhen, insbesondere dann, wenn eine infektiöse Person besonders viele kleine Partikel (Aerosole) ausstößt, sich längere Zeit in dem Raum aufhält und exponierte Personen besonders tief oder häufig einatmen.(…)

Weiter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText2