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Info der DGVT-BV-Landesgruppe Schleswig-Holstein zur Änderung des Honorarverteilungsmaßstabes HVM KVSH: „Die Suppe wird dünner“

21. Juni 2023
 

 

Die KV-Mitglieder erhielten Mitte Mai ein Schreiben der KVSH zur Änderung des Honorarverteilungsmaßstabes HVM, der die Vorgaben der KBV zur Honorarverteilung für die jeweiligen Facharztgruppen im Land festlegt (vgl. <link www.kbv.de/html/2753.php&gt;https://www.kbv.de/html/2753.php</link>). auf die Verteilung der Krankenkassenvergütungen auf die Facharztgruppen im Land festlegt. Der HVM nimmt u.a. Einfluss auf die Vergütungen der budgetierten Leistungen. Bislang wurden die budgetierten Leistungen bis zur Höhe des PZV, also des individuellen Punktzahlvolumens einer Praxis, zu 100% bezahlt und darüber zumeist hälftig. Mit dem Beschluss der neuen KVSH-Abgeordnetenversammlung vom Februar des Jahres werden sich diese Auszahlungen deutlich verringern.

Innerhalb des PZVs werden ab 1. Juli regulär nur noch 80% gezahlt und die Kürzungen über das PZV hinaus können auf bis zu 20 % fallen. Konkret hieße das, dass das Psychotherapeutische Gespräch von 50 Min. statt mit 88,50 € nur noch mit 17,70 € vergütet wird. Mit gleichen Reduzierungen ist bei den anderen budgetierten Leistungen der Psychotherapeut*innen zu rechnen, also Testungen, Biographische Anamnese, Bericht an die Gutachter*innen usw. Die KVSH schreibt, dass „die Suppe für (diese) Leistungen etwas dünner“ wird. Die Grundpauschalen werden gestützt, aber auch aus dem PZV herausgerechnet, was dieses weiter schrumpfen lässt. Sprechstunden sind weiter entbudgetiert, werden also voll bezahlt. Der Steuerungseffekt ist m. E. ein ungünstiger, insbesondere im Hinblick auf Langzeittherapien. Bei der Umwandlung wird man sich genau überlegen müssen, ob man sich neben der geringeren Vergütung (d. h. keine Zuschläge im Vergleich zur KZT 1) auch noch Gutachterberichte für 13,58 € leisten mag.

Im Vergleich zu anderen Facharztgruppen haben wir einen erfreulich geringen Budgetanteil, aber wir haben auch so gut wie keine Ausweichmöglichkeiten auf andere Leistungen. Zwar sind die Zuschläge bei TSS-Vermittlungen und Hausarztfällen gestiegen, aber die Vergütungen steigen rückwirkend zum 3. Quartal 2022 nur um 1,7% bei einer Teuerungsrate von bis zu 10%. Also wird die Suppe wirklich deutlich dünner.

Bei der letzten Wahl 2022 zur Abgeordnetenversammlung (AV) der KVSH sind leider keine DGVT-Kandidat*innen mehr angetreten und wir haben keine Vertreter*innen mehr in der AV. Informationen aus der KVSH sind daher nicht mehr aus erster Hand. Die nächste Wahl ist 2027. Wir werden aber gemeinsam mit der DGVT-Bundesgeschäftsstelle weiter angepasste Empfehlungen für die Widersprüche zu den KVSH-Honorarbescheiden veröffentlichen.

Dr. Klaus Thomsen, Psychologischer Psychotherapeut, Flensburg, vom 02.06.2023

DGVT-BV-Mitgliederinfo der DGVT-BV-Landesgruppe Schleswig-Holstein

 

 
 

 

Landes­sprecher*innen

Stefan Engelbrecht
Nina T. Engstermann
Oliver Kunz

Kammerdelegierte

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  • Esther Burchardt
  • Monika Bormann
  • Wibke Dymel
  • Sonja Geiping
  • Britta Hollenbeck
  • Maria Hoyer
  • Jürgen Kuhlmann
  • Nora Schneider
  • Wolfgang Schneider
  • Wolfgang Schreck
  • Adelheid Schulz
  • Daniel Weber
  • Birgit Wich-Knoten
  • Karolin Große
  • Oliver Kunz
  • Heidi Rosenow
  • Stefan Engelbrecht
  • Nina Engstermann