Landesgruppe Bayern

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie Informationen zu den Aktivitäten der Landesgruppe.

 

Einladung zu „DGVT 60min“ der Landesgruppe Bayern am 25. Oktober 2022

Liebe Kolleg*innen in Bayern,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem Landesgruppentreffen Bayern „DGVT 60min“ am Dienstag, 25. Oktober 2022 von 18:30 – 19:30 Uhr als Videokonferenz.

Folgende Tagesordnungspunkte haben wir vorbereitet:

  • Gruppentherapie: Wie es geht und was sich geändert hat? Chancen für Patient*innen und Psychotherapeut*innen!
  • Wie dokumentiere ich richtig?
  • Aktuelles aus dem Praxisalltag, Ihre Fragen!
  • Weitere Themen und Fragen der Teilnehmer*innen

Bringen Sie Ihre Themen und Fragen gerne ein, wir freuen uns auf einen regen Austausch!

Bitte melden Sie sich zum Landesgruppentreffen an: bayern(at)dgvt(dot)de. Die Zugangsdaten erhalten Sie in einer separaten Mail kurz vor dem Treffen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Save the Date: Unser nächstes Landesgruppentreffen findet am 26. Januar 2023, 18:30-19:30 Uhr statt, halten Sie sich den Termin gerne schon einmal frei, eine detaillierte Einladung folgt.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen
Sonja Stolp, Eline Rimane und Heiner Vogel

Landessprecher*innen Bayern
DGVT und DGVT-BV

 

___________

 

Einladung zu „DGVT 60min“ der Landesgruppe Bayern am 26. Juli 2022

Liebe Kolleg*innen in Bayern,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem Landesgruppentreffen Bayern „DGVT 60min“ am Dienstag, 26. Juli 2022 von 18.30 – 19.30 Uhr als Videokonferenz.

Folgende Tagesordnungspunkte haben wir vorbereitet:

  • Vorstellung der neuen Landessprecher*innen Bayern
  • Klinikzeit in der Ausbildung, Erfahrungsbericht über die realen Vergütungen
  • Suizidalität in der ambulanten Praxis, was nun?
  • Themen und Fragen der Teilnehmer*innen

Bringen Sie Ihre Themen und Fragen gerne ein, wir freuen uns auf einen regen Austausch!

Bitte melden Sie sich zum Landesgruppentreffen an: bayern(at)dgvt(dot)de. Die Zugangsdaten erhalten Sie in einer separaten Mail kurz vor dem Treffen.

Save the Date: Unser nächstes Landesgruppentreffen findet am 25. Oktober 2022, 18.30-19.30 Uhr statt, halten Sie sich den Termin gerne schon einmal frei, eine detaillierte Einladung folgt.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Mit freundlichen kollegialen Grüßen
Heiner Vogel, Sonja Stolp und Eline Rimane

Landessprecher*innen Bayern
DGVT und DGVT-BV

 

___________

 

Einladung zum DGVT/-BV-Landesgruppentreffen Bayern am 23. Mai 2022

Liebe Kolleg*innen in Bayern,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem DGVT/-BV-Landesgruppentreffen Bayern am Montag, 23. Mai 2022 von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr im DGVT-Ausbildungszentrum München (Candidplatz 9, 81543 München, 2.OG, Seminarraum S3).

Folgende Tagesordnungspunkte haben wir vorbereitet:

  • Neue (veränderte alte) Regelung für Video-Psychotherapie
  • Klimakrise, Ukraine-Krieg, Corona-Pandemie: Umgang mit der Krisenpermanenz in unseren Psychotherapien
  • Nachbesprechung Kammerwahlen Bayern
  • Themen und Fragen der Teilnehmer*innen
  • Wahlen der Landessprecher*innen

Bringen Sie Ihre Themen und Fragen gerne ein, wir freuen uns auf einen regen Austausch!

Für die Teilnahme am Landesgruppentreffen ist aufgrund der begrenzten Zahl an Plätzen eine Anmeldung erforderlich. Bitte melden Sie sich per E-Mail an: bayern(at)dgvt(dot)de . Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie detaillierte Informationen zum Hygienekonzept. 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Mit freundlichen kollegialen Grüßen
Heiner Vogel, Sonja Stolp und Eline Rimane

Landessprecher*innen Bayern
DGVT und DGVT-BV

 

___________

 

Ergebnis Kammerwahl Bayern

Am 21. Februar 2022 endete die Wahlzeit zur Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Bayern. Wieder stellte die DGVT und der DGVT-BV zusammen mit AVM, DVT und unabhängigen Kandidat*innen die Listen „Kammervielfalt PP“ und „Kammervielfalt KJP“. Die Wahl wurde als Briefwahl durchgeführt, mit durchaus anspruchsvollen Regeln für das in Bayern übliche Kumulieren und Panaschieren mit kombiniertem Listenwahlrecht. Das Auszählungsergebnis über diese komplexen Stimmzettel lag schließlich am 25. Februar vor.

Die Liste „Kammervielfalt PP“ wurde mit 22.993 Stimmen (20,76 %) gewählt und erhält 7 Sitze in der Delegiertenversammlung. Gewählt wurden Markos Maragkos, Heiner Vogel, Monika Sommer, Judith Siegl, Rainer Knappe, Michael Marwitz und Christian Hartl. 

Die Liste „Kammervielfalt KJP“ wurde mit 2.196 Stimmen (27,06 %) gewählt und erhält 3 Sitze in der Delegiertenversammlung. Gewählt wurden Anne Knappe, Daniel Abel und Christoph Treubel.

Wir freuen uns sehr über dieses großartige Ergebnis und gratulieren allen gewählten Delegierten! Die detaillierten Wahl-Ergebnisse finden Sie hier.

 

Landesbericht Bayern

22.02.2022
Neben der Kammerwahl gibt es in Bayern weitere spannende Themen und Entwicklungen im psychosozialen und psychotherapeutischen Bereich. Lesen Sie im Landesbericht Bayern mehr über den Ersten Bayerischen Psychiatriebericht, die Psychotherapeutische Versorgung ehemaliger Straftäter*innen sowie die Psychotherapeutische Weiterbildung in der Jugendhilfe.
Weiter.

  

___________

 

Kammerwahlen in Bayern

Die Wahlen zur fünften Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Bayern finden vom 7. bis 21. Februar 2022 statt. Wieder stellt die DGVT zusammen mit AVM, DVT und unabhängigen Kandidat*innen die Listen „Kammervielfalt PP“ und „Kammervielfalt KJP“.

Das detaillierte Wahlprogramm sowie die Vorstellung der Kandidat*innen finden Sie

Wir möchten Sie aber bereits jetzt auf unsere Online-Informationsveranstaltungen aufmerksam machen und herzlich dazu einladen:

  • Donnerstag, 27.01.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Impulsreferat Katrin Kammerlander-Straub:
    „Kontextsensible Psychotherapie mit Menschen mit Migrationsgeschichte“
    Kulturelle Vielfalt spielt auch in der täglichen Arbeit als Psychotherapeut*in eine große Rolle. Wie sind wir selbst eingebunden? Wie reagieren wir auf die kulturellen Normen von anderen? Und vor allem, welche Rolle spielt dies in der Beziehungsgestaltung? Beispielhaft wird gezeigt, wie Kultursensibilität im beruflichen Umfeld umgesetzt werden kann, damit Missverständnisse und Hemmnisse für Veränderungen reduziert werden.
  • Freitag, 28.01.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Impulsreferat Monika Sommer:
    „Umsetzung der neuen Weiterbildung in den Kliniken“
    Die Reform der Weiterbildung bringt für den stationären Kontext große Veränderungen mit sich: Die Verantwortung für die Weiterbildung geht über in die Hände von approbierten PP und KJP, Weiterbildungsteilnehmer*innen werden für einen längeren Zeitraum tariflich bezahlt angestellt. Die wichtigsten Veränderungen werden kurz vorgestellt und im Anschluss sollen Fragen geklärt und wichtige Aspekte diskutiert werden.
  • Montag, 31.01.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Impulsreferat Andrea Benecke (Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer)
    „Wie gelingt gute Berufspolitik? Strategien und Lobbyarbeit am Beispiel der Bedarfsplanung“
    Andrea Benecke spricht anhand einiger Beispiele über das Umfeld, in dem wir Berufspolitik betreiben, die Gepflogenheiten und Unwägbarkeiten in politischen Prozessen und darüber, warum wir manches nicht erreichen, was wir für unbedingt wichtig und selbstverständlich halten.
  • Dienstag, 01.02.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Aktuelle Themen der Berufspolitik und der Kammerarbeit
    Fragen an und Antworten von den Kandidat*innen unserer Liste
    PP und KJP übernehmen in der Gesundheitsversorgung eine wichtige und verantwortungsvolle Rolle. Gleichzeitig stehen sie vielen Herausforderungen und Veränderungen gegenüber. Dieser Abend soll dazu dienen, Schlaglichter auf berufspolitisch relevante Themen zu werfen, Ihre Fragen an die Kandidat*innen unserer Liste zu beantworten und mit Ihnen zusammen über berufspolitisch relevante Themen zu diskutieren.

Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme! Bitte melden Sie sich zu den Veranstaltungen an unter: bayern(at)dgvt-bv(dot)de

  

___________

 

Einladung zum DGVT(-BV)-Landesgruppentreffen Bayern mit Vortrag „Psychotherapie aus rechtlicher Sicht: Aufklärung, Dokumentation und Haftung“ 

Liebe Kolleg*innen,

wir laden Sie herzlich ein zum DGVT(-BV)-Landesgruppentreffen Bayern mit Vortrag „Psychotherapie aus rechtlicher Sicht: Aufklärung, Dokumentation und Haftung“ am Dienstag, 23. November 2021 von 18:15 Uhr – 20:30 Uhr als Videokonferenz.

Herr Dr. iur. Christian Rybak wird Sie zu den rechtlichen Aspekten unseres psychotherapeutischen Berufsalltages informieren und im Rahmen dessen die Themen Aufklärung, Dokumentation und Haftung vertiefen.

Die Veranstaltung ist zur Akkreditierung eingereicht.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung bis zum 21. November 2021 per E-Mail an: bayern(at)dgvt(dot)de

Mit freundlichen kollegialen Grüßen,

Heiner Vogel
Landessprecher Bayern
DGVT und DGVT-BV

  

___________

 

Bericht zum Tag der Angestellten von DGVT-Berufsverband und VPP in Bayern am 10. Oktober 2020

 

Heiner Vogel, unser DGVT(-BV)-Landessprecher in Bayern und Sprecher der DGVT-BV-Fachgruppe Angestellte, berichtet vom Tag der Angestellten am 10. Oktober 2020, zu welchem drei Referent*innen zu verschiedenen Themen der Angestellten eingeladen waren: Gisela Neunhöffer, Fachreferentin für Psychiatrie bei ver.di thematisierte die Richtlinie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik (PPP-RL). Dr. Harry de Maddalena, Psychotherapeut und Personalrat am Uniklinikum Tübingen gab einen Überblick bzgl. der tariflichen Eingruppierung von Psycholog*innen, PP, KJP und PiAs. Willi Drach, Psychologischer Psychotherapeut, Bundesfachkommission PP/KJP ver.di, erörterte, inwiefern angestellte Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen im Spannungsfeld zwischen Direktions- und Berufsrecht stehen.

Hier gelangen Sie zum Bericht, in dem auch die Folienvorträge aller Referent*innen verlinkt sind.

 

  

___________

 

Einladung zum Tag der Angestellten am 10. Oktober 2020 (ONLINE)

BITTE BEACHTEN: DER TAG DER ANGESTELLTEN FINDET NUR ONLINE STATT (KEINE PRÄSENZ-TEILNAHME MÖGLICH)

Liebe Kolleg*innen in Bayern,

wir möchten Sie herzlich einladen zum Tag der Angestellten am Samstag, 10. Oktober 2020 von 13 Uhr bis 17 Uhr. Der Tag der Angestellten findet ausschließlich online statt.

Erfahrene Referent*innen werden Sie bspw. zu den Personalmindeststandards Psychiatrie/Psychosomatik (PPP-RL) und den aktuell geplanten Veränderungen in der Folge des neuen Psychotherapeutengesetzes informieren. Weitere Themen werden die tarifliche Eingruppierung sowie das Spannungsfeld zwischen Berufs- und Direktionsrecht in institutionellen Bereich, v.a. in Kliniken, sein.

Alle Details zum Anmeldeverfahren finden Sie im Flyer.

Bitte beachten Sie als aktuelle Ergänzung zu den Angaben im Flyer, dass aufgrund der Corona-Pandemie nurmehr eine Online-Teilnahme möglich ist.

Für die Veranstaltung wurden 5 Fortbildungspunkte bei der PTK Bayern beantragt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit kollegialen Grüßen,

Heiner Vogel
Landessprecher Bayern
DGVT-BV

  

___________

 

Einladung zum Vortrag „Das neue Psychotherapeutengesetz“ mit Mitgliederversammlung der bayerischen DGVT-Mitglieder

Liebe Kolleg*innen,

wir laden Sie herzlich ein zum Vortrag „Das neue Psychotherapeutengesetz: Was ändert sich, was bleibt?“

am Dienstag, 10. Dezember 2019 von 18.00 Uhr – 19.30 Uhr (bei Bedarf länger) im DGVT-Ausbildungszentrum (Candidplatz 9, 81543 München), Seminarraum S1, 1. OG.

Heiner Vogel wird über die Grundzüge des neuen, im September beschlossenen Gesetzes informieren und darüber, welche Veränderungen sich für die Aus- und Weiterbildung ergeben. Auch das Berufsbild der „neuen“ Psychotherapeut*innen wird ein anderes sein, ebenso wie die Stellung der Absolvent*innen im Gesundheitssystem.  

Im Anschluss können wir über die damit verbundenen Herausforderungen, über Chancen und Risiken diskutieren.

Nach der Veranstaltung findet eine Versammlung der DGVT(-BV)-Mitglieder in Bayern statt – auch dazu laden wir herzlich ein!

Die Veranstaltung ist zur Akkreditierung bei der Psychotherapeutenkammer Bayern angemeldet.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich (aufgrund der begrenzten Zahl an Plätzen) möglichst bis zum 5. Dezember 2019 per E-Mail an: bayern(at)dgvt(dot)de

Mit freundlichen kollegialen Grüßen,

Heiner Vogel
Landessprecher Bayern
DGVT und DGVT-BV

  

___________

 

Protest bringt was, sogar in Bayern: Die CSU will das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz in wesentlichen Punkten verändern!

Der Entwurf des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes für Bayern (BayPsychKHG), der von der bayerischen Staatsregierung nach langen Vorbereitungen am 19. April in den Landtag eingebracht wurde, hat massive Proteste von vielen Seiten hervorgerufen. Die DGVT hat wie viele andere Verbände, wie Kammern, Betroffenen- und Angehörigenorganisationen und wie auch viele Bürger heftig gegen diesen Gesetzentwurf Stellung bezogen. Denn er bringt psychisch kranke Menschen in die Nähe von Straftätern. Der Gesetzentwurf zielt insbesondere auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, die durch psychisch kranke Menschen gefährdet sei (so muss man nach Lesen des Entwurfs und der Begründung annehmen) und er will ausführlich die Registrierung und Kontrolle von Menschen, die in der Psychiatrie untergebracht werden, organisieren. Wirkliche Hilfe für die Betroffenen scheint angesichts der Ausführlichkeit der entsprechenden Vorgaben des Gesetzes nicht im Fokus der Autoren gestanden zu haben. Seit April ist in dieser Sache viel passiert: Neben vielen Hintergrundgesprächen, die seither gelaufen sind, muss man dankbar zur Kenntnis nehmen, dass auch die Süddeutsche Zeitung aus München sich engagiert mit der Thematik beschäftigt und ebenfalls in einer Serie von Beiträgen heftige Kritik geäußert hat.

Nachdem bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung des Gesetzentwurfs seitens der Staatspartei CSU öffentlich die Bereitschaft zu Zugeständnissen mitgeteilt wurde, zumindest zu einigen, blieb über längere Zeit unklar, wie weit diese gehen würden. Zu befürchten blieb, dass es sich nur um verbale und optische Klärungen und gefälligere Formulierungen handeln würde, dass der Kern des Gesetzes, die Erfassung und Kontrolle von psychisch kranken Menschen aber bestehen bleiben solle - dies lag nicht zuletzt deshalb nahe, weil die CSU ja "rechts von sich keinen Platz lassen will", damit die AfD weniger Chancen im anstehenden Landtagswahlkampf hätte.

Inzwischen liegt der CSU-Antrag zur Änderung des Gesetzentwurfes im Landtag vor und die Fachleute, die Verbände und die Betroffenenorganisationen sind tatsächlich überrascht und erfreut: Fast alle ihrer Forderungen, die zuvor im Aktionsbündnis BayPsychKHG abgestimmt worden waren, sollen umgesetzt werden.

Einige Stichworte zu den vorgesehenen Änderungen am Entwurf:

  • klare Trennung zum Maßregelvollzug für psychisch kranke Straftäter
  • Einfügung einer Präambel, die u.a. betont, dass Entstigmatisierung das Ziel des Gesetzes sei und dass Hilfe im Vordergrund stehen wird. Und dass es letztlich darum gehe, Unterbringungen gegen den Willen der Betroffenen zu vermeiden.
  • völliger Verzicht auf die Unterbringungsdatei
  • falls Unterbringung erforderlich: Förderung dezentraler Unterbringungsmöglichkeiten
  • besondere Regelungen für die angemessene Betreuung von Kindern und Jugendlichen
  • keine Unterbringungsbeiräte, sondern Weiterentwicklung der Besuchskommissionen unter Einbeziehung der Selbsthilfe
  • Stärkung der Stellung von Besuchskommissionen
  • Einbeziehung der Selbsthilfeorganisationen in Versorgungsplanungsgremien und geeignete finanzielle Unterstützung der Selbsthilfe
  • Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Beschwerdestellen
  • Begleitevaluation, auch zur Prüfung der Frage, ob den besonderen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen mit diesem Gesetz Rechnung getragen wird.

Das ist ein schöner Erfolg für alle Beteiligten, und es war sicher wertvoll, dass enorm viele, Einzelpersonen, Institutionen und Verbände, sich beteiligt haben und die Politik, insbesondere die CSU und ihre Gesundheits-, Sozial- und Ordnungspolitiker dort, mit ihren Stellungnahmen in Bedrängnis gebracht haben.

Heiner Vogel

 

___________

 

Seminar "Haftungsfallen in der Psychotherapie – Behandlungsfehler, Aufklärung und Darstellung in der Öffentlichkeit: Was ist zu beachten?" in München am 05.12.2017

Am 05.12.2017 fand in den Räumen des Ausbildungszentrums München ein Seminar zum Thema Haftungsrecht in der Psychotherapie statt. Schwerpunkt der Veranstaltung waren insbesondere Fragen des Behandlungsfehlers, aber auch der ungenügenden Aufklärung und der Herausforderungen, die moderne Medien und die Darstellung im Internet mit sich bringen. Als Referenten konnten wir hierfür Herrn Dr. Rybak, Partner bei der Rechtsanwaltskanzlei Ehlers, Ehlers & Partner in München gewinnen. Herr Dr. Rybak berät den DGVT-BV bereits seit langem in allen relevanten gesundheitsrechtlichen und gesundheitspolitischen Fragen und ist den DGVT-BV-Mitgliedern durch diverse Fortbildungsveranstaltungen in der Vergangenheit bereits bekannt geworden.

Herr Dr. Rybak stellte zunächst die Besonderheiten der psychotherapeutischen Versorgung und die dabei bestehenden haftungsrechtlichen Risiken dar. Diese beschränken sich nicht nur auf die – was zunächst angenommen werden könnte – Fragen des Behandlungsfehlers, sondern sind letztendlich in vielen Rechtsbereichen anzutreffen. Beispielhaft wurden hierbei etwa Aspekte der Wirtschaftlichkeitsprüfung, der Plausibilitätsprüfung, aber insbesondere auch datenschutzrechtliche Aspekte genannt. Der Vortrag konzentrierte sich in der Folge auf die die TeilnehmerInnen sehr interessierenden Fragen des Behandlungsfehlers und insbesondere des Umfangs, des Inhaltes und der Reichweite der Aufklärung. Herr Dr. Rybak erläuterte hierbei die wesentlichen Ursachen, die zu haftungsrechtlichen Risiken führen. Wichtig ist es dabei, dass nicht nur der Stand der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse eingehalten wird, sondern dass insbesondere auch die notwendigen Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt werden. Hierbei ist auch zu erwähnen, dass eine vollständige und lückenlose Dokumentation nicht nur für die Fragen der Wirtschaftlichkeitsprüfung, sondern letztendlich auch als wirksamer Schutz gegen unberechtigte Ansprüche dient. Die Dokumentation ist somit wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil einer jeden Behandlung, da sie einerseits einen lückenlosen Behandlungsvorgang und eine Nachvollziehbarkeit der Behandlung gewährleisten soll. Zum anderen ist sie essenzielle Rückversicherung für TherapeutInnen, da nur das als durchgeführt gilt, was tatsächlich auch entsprechend dokumentiert ist. Dies gilt nicht nur für die originäre Haftung wegen eines Behandlungs- oder Aufklärungsfehlers, sondern für alle Rechtsbereiche – insbesondere im Hinblick auf Aspekte der Wirtschaftlichkeitsprüfung. In der Folge wurden verschiedene Beispiele und Situationen erörtert, weshalb sich eine rege Diskussion anschloss.

Auch die Frage des Aufklärungsfehlers wurde kontrovers diskutiert und anhand von erläuternden Beispielen dargestellt. Nur eine umfassende Aufklärung ist letztendlich Voraussetzung für eine wirksame Einwilligung des Patienten/der Patientin und damit eine zulässige Behandlung. Großes Augenmerk ist deshalb darauf zu legen, dass der Patient/die Patientin über alle relevanten Umstände der Behandlung, bestehende Risiken, Begleitverhalten aber nicht zuletzt natürlich auch wirtschaftliche Aspekte aufgeklärt wird, da die Frage der wirtschaftlichen Aufklärung zunehmend im Alltag an Bedeutung gewinnt. In der Folge diskutierten die Teilnehmer die Herausforderungen, Chancen und Risiken, die mit der Nutzung „neuer“ Medien einhergehen. Gerade die Darstellung des Psychotherapeuten/der Psychotherapeutin im Internet und in elektronischen Medien birgt nicht nur erhebliche Chancen und ist mittlerweile nahezu unverzichtbar, sondern ist in rechtlicher Hinsicht in vielen Bereichen nicht unproblematisch. Dies resultiert einerseits daraus, dass die bestehenden rechtlichen Regelungen noch immer nicht umfassend an die aktuelle Situation angepasst sind, zum andern aber auch aus den Informationsdefiziten, die diesbezüglich bestehen. Nicht nur ein vollständiges und richtiges Impressum ist daher von großer Relevanz. Auch die Aussagen selbst, die etwa auf einer Homepage getroffen werden, müssen einer rechtlichen Prüfung vollumfänglich standhalten. Hierzu zählt etwa, dass alle Angaben wahrheitsgemäß und vor allem nicht irreführend sein dürfen. Zudem sind aber auch die besonderen Werbeverbote des Heilmittelwerbegesetzes zu beachten. Die sich anschließende Diskussion hat gezeigt, dass insbesondere auch in rechtlicher Hinsicht hier großer Bedarf besteht, klare Regelungen zu schaffen und insbesondere einen verlässlichen Handlungsrahmen zu erhalten. Dies entbindet jedoch den Einzelnen nicht von einer genauen und sorgfältigen Prüfung der von ihm getätigten Aussagen. Der Abend wurde mit einer lebhaften Diskussion im Hinblick auf den aktuellen Stand aber auch die Zukunft von haftungsrechtlichen Problemen begleitet. Der DGVT unterstützt Sie selbstverständlich gerne in den damit zusammenhängenden Fragestellungen.

 

___________

 

Kammerwahlen Bayern 2017

DGVT, AVM, KrankenhauspsychologInnen, NeuropsychologInnen, Niedergelassene sowie Uni- und HochschullehrerInnen kandidieren gemeinsam.

Vom 13. bis 27. März 2017 finden die Wahlen zur Vertreterversammlung der Psychotherapeutenkammer in Bayern statt. Wir kandidieren im PP-Bereich als Liste "Kammervielfalt - Vereinte PsychotherapeutInnen" (PP-Liste 2) und im KJP-Bereich als "Kammervielfalt - Vereinte KJP" (KJP- Liste 3).

 

 Liebe KollegInnen,

die Wahl der Kammerdelegierten im März wirft ihre Schatten voraus. Wir haben zwei Wahllisten mit erfahrenen und engagierten KollegInnen zusammengestellt, die Ideen und hervorragende Kompetenz einbringen. Es sind zwei Listen, denn es wird separat innerhalb der PP gewählt und auch innerhalb der KJP. Die Listen haben ähnliche Namen und, da wir sie gemeinsam konzipiert haben, sie haben natürlich auch ein fast identisches Programm.

Bei den Listen haben wir - zumindest auf den ersten Plätzen - abwechselnd Männer und Frauen platziert, wir haben KollegInnen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern einbezogen und auch KollegInnen aus allen Regionen Bayerns dabei. Angestellte und niedergelassene KollegInnen sind etwa gleichmäßig dabei, bei den Niedergelassenen sind es sowohl VertragspsychotherapeutInnen als auch sog. KostenerstatterInnen, bei den Angestellten ist schließlich die Breite der institutionellen Kontexte vertreten. In unserem Programm finden sich diese verschiedenen Perspektiven wieder. Sie lassen sich sinnvoll zusammenführen - mit den gemeinsamen Zielen "Verbesserung der Versorgung" und "Verbesserung der Situation der KollegInnen"!

Wir haben sechs Informationsveranstaltungen geplant: In München, Nürnberg, Regensburg, Augsburg, Würzburg und Bamberg. Dort wollen wir über aktuelle Anliegen der KollegInnen informieren: Die neue Psychotherapierichtlinie und die Tarifsituation bei Angestellten. Aber auch über die anstehende Kammerwahl, die anstehenden Probleme und unser Programm  möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Wir laden herzlich ein:

Info-Veranstaltung unserer Wahllisten "Kammervielfalt - Vereinte PsychotherapeutInnen/KJP":

  • mit Infos zur neuen Psychotherapierichtlinie,
  • zur Tarifregelungen bei Angestellten und
  • zur Kammerwahl und zu unserem Programm ....

Bamberg, Donnerstag, 23. Februar, 19.00 Uhr, AVM, Promenadestraße 8

Würzburg, Donnerstag, 2. März, 19.00 Uhr, AVM-Tagungszentrum, Eichhornstraße 2

München, Freitag, 3. März, 19.00 Uhr, AVM-Ambulanz, Kaiserstraße 14

Nürnberg, Montag, 6. März, 19.00 Uhr, Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 54

Regensburg, Dienstag, 7. März, 19.00 Uhr, AVM-Ambulanz, Albertstraße 2

Augsburg, Mittwoch, 8. März, 19.00 Uhr, Praxis Markus Hertle, Schaezlerstraße 6

Wichtig: Wer kommen will, möge uns bitte (wg. der Raumplanung) informieren: info@kammervielfalt.de.
Wenn Sie vorab etwas mehr über unsere KandidatInnen erfahren möchten, dann können Sie schon einmal auf die Homepage www.kammervielfalt.de bzw. die Facebook-Adresse www.facebook.com/kammervielfalt/
schauen.

Heiner Vogel, Maria Gavranidou, Rainer Knappe, Monika Sommer,
Rudi Merod und Susanne Haamann (für die PP-Liste) und
Willi Strobl, Anne Knappe, Norbert Beck und Bettina Naumann (für die KJP-Liste)

KV-WAHL 2022

 

KV-WAHL BAYERN 27. Oktober bis 9. November 2022

Vom 27. Oktober bis zum 9. November 2022 finden die Wahlen zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern statt. Der DGVT-Berufsverband kandidiert zusammen mit weiteren Verbänden auf der Liste „Psychotherapeuten-Bündnis – Gemeinsam für die Zukunft der Psychotherapie“. Auf dieser Liste stellt sich der Kollege Anselm Mugele als Kandidat des DGVT-BV zur Wahl. Detaillierte Informationen zum Wahlprogramm finden Sie auf der Webseite https://www.psychotherapeuten-bündnis.de. Bitte geben Sie Anselm Mugele Ihre drei Einzelstimmen und Rudi Bittner und Anke Pielsticker jeweils eine Einzelstimme. Informationen zum Ausfüllen Ihrer Wahlunterlagen sowie eine Wahlempfehlung finden Sie auch in einem Video: > Kurzversion | > Langversion. Die Liste organisiert mehrere Veranstaltungen, zu denen Sie herzlich eingeladen sind: Veranstaltung „Psychotherapeutische Praxen im Wandel – Wo stehen wir und welche Herausforderungen kommen auf uns zu?“ am 10.10. um 19:30 Uhr in München sowie am 17.10. und am 20.10.2022 um 19:30 Uhr als Online-Veranstaltungen. Gerne können Sie uns auch persönlich kennenlernen am 11.10. in Nürnberg, 13.10. in Augsburg, 14.10. in Bamberg, 19.10. in Würzburg, 24.10. in Regensburg und 25.10. in Passau. Alle Informationen zu den Terminen finden Sie hier.

Zu den Ergebnissen gelangen Sie hier.

 

 

Bericht vom Landesgruppentreffen Bayern am 26. Juli 2022

18.10.2022

Erfolgreiche „DGVT 60min“-Veranstaltung der Landesgruppe Bayern am 26. Juli 2022 mit verschiedenen Themen

[mehr]

Landesbericht Bayern

22.02.2022

Neben der Kammerwahl gibt es in Bayern weitere spannende Themen und Entwicklungen im psychosozialen und psychotherapeutischen Bereich. Lesen Sie im Landesbericht Bayern mehr über den Ersten Bayerischen Psychiatriebericht, die Psychotherapeutische Versorgung ehemaliger Straftäter*innen sowie die Psychotherapeutische Weiterbildung in der Jugendhilfe.

[mehr]

Heiner Vogel


Eline Rimane


Sonja Stolp


Kontakt: bayern(at)dgvt-bv(dot)de

Ergebnis Kammerwahl Bayern

Am 21. Februar 2022 endete die Wahlzeit zur Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Bayern. Wieder stellte die DGVT und der DGVT-BV zusammen mit AVM, DVT und unabhängigen Kandidat*innen die Listen „Kammervielfalt PP“ und „Kammervielfalt KJP“. Die Wahl wurde als Briefwahl durchgeführt, mit durchaus anspruchsvollen Regeln für das in Bayern übliche Kumulieren und Panaschieren mit kombiniertem Listenwahlrecht. Das Auszählungsergebnis über diese komplexen Stimmzettel lag schließlich am 25. Februar vor.

Die Liste „Kammervielfalt PP“ wurde mit 22.993 Stimmen (20,76 %) gewählt und erhält 7 Sitze in der Delegiertenversammlung. Gewählt wurden Markos Maragkos, Heiner Vogel, Monika Sommer, Judith Siegl, Rainer Knappe, Michael Marwitz und Christian Hartl. 

Die Liste „Kammervielfalt KJP“ wurde mit 2.196 Stimmen (27,06 %) gewählt und erhält 3 Sitze in der Delegiertenversammlung. Gewählt wurden Anne Knappe, Daniel Abel und Christoph Treubel.

Wir freuen uns sehr über dieses großartige Ergebnis und gratulieren allen gewählten Delegierten! Die detaillierten Wahl-Ergebnisse finden Sie hier.

Kammerwahlen in Bayern

Die Wahlen zur fünften Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Bayern finden vom 7. bis 21. Februar 2022 statt. Wieder stellt die DGVT zusammen mit AVM, DVT und unabhängigen Kandidat*innen die Listen „Kammervielfalt PP“ und „Kammervielfalt KJP“.

Das detaillierte Wahlprogramm sowie die Vorstellung der Kandidat*innen finden Sie

Wir möchten Sie aber bereits jetzt auf unsere Online-Informationsveranstaltungen aufmerksam machen und herzlich dazu einladen:

  • Donnerstag, 27.01.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Impulsreferat Katrin Kammerlander-Straub:
    „Kontextsensible Psychotherapie mit Menschen mit Migrationsgeschichte“
    Kulturelle Vielfalt spielt auch in der täglichen Arbeit als Psychotherapeut*in eine große Rolle. Wie sind wir selbst eingebunden? Wie reagieren wir auf die kulturellen Normen von anderen? Und vor allem, welche Rolle spielt dies in der Beziehungsgestaltung? Beispielhaft wird gezeigt, wie Kultursensibilität im beruflichen Umfeld umgesetzt werden kann, damit Missverständnisse und Hemmnisse für Veränderungen reduziert werden.
  • Freitag, 28.01.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Impulsreferat Monika Sommer:
    „Umsetzung der neuen Weiterbildung in den Kliniken“
    Die Reform der Weiterbildung bringt für den stationären Kontext große Veränderungen mit sich: Die Verantwortung für die Weiterbildung geht über in die Hände von approbierten PP und KJP, Weiterbildungsteilnehmer*innen werden für einen längeren Zeitraum tariflich bezahlt angestellt. Die wichtigsten Veränderungen werden kurz vorgestellt und im Anschluss sollen Fragen geklärt und wichtige Aspekte diskutiert werden.
  • Montag, 31.01.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Impulsreferat Andrea Benecke (Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer)
    „Wie gelingt gute Berufspolitik? Strategien und Lobbyarbeit am Beispiel der Bedarfsplanung“
    Andrea Benecke spricht anhand einiger Beispiele über das Umfeld, in dem wir Berufspolitik betreiben, die Gepflogenheiten und Unwägbarkeiten in politischen Prozessen und darüber, warum wir manches nicht erreichen, was wir für unbedingt wichtig und selbstverständlich halten.
  • Dienstag, 01.02.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Aktuelle Themen der Berufspolitik und der Kammerarbeit
    Fragen an und Antworten von den Kandidat*innen unserer Liste
    PP und KJP übernehmen in der Gesundheitsversorgung eine wichtige und verantwortungsvolle Rolle. Gleichzeitig stehen sie vielen Herausforderungen und Veränderungen gegenüber. Dieser Abend soll dazu dienen, Schlaglichter auf berufspolitisch relevante Themen zu werfen, Ihre Fragen an die Kandidat*innen unserer Liste zu beantworten und mit Ihnen zusammen über berufspolitisch relevante Themen zu diskutieren.

Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme! Bitte melden Sie sich zu den Veranstaltungen an unter: bayern(at)dgvt-bv(dot)de


  • Heiner Vogel