Wissenschaftliches Beratungsangebot zur Amokprävention


Im Folgenden möchten wir Ihnen Informationen des Beratungsnetzwerks Amokprävention zur Verfügung stellen, die der Lehrstuhl für Kriminologie der Uni Gießen (Prof. Bannenberg) gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden initiiert hat. Der Lehrstuhl bietet fachliche Beratung zur Amokprävention sowie zur Gefahrenprognose an.

Bitte reichen Sie diese Informationen an interessierte KollegInnen weiter.

Sie fürchten eine Amoktat? Du machst Dir Sorgen, es könnte zu einer Amoktat kommen?

Sie sind besorgt wegen des Verhaltens eines Schülers (eines Mitschülers / einer Mitschülerin) / eines Freundes Ihrer Kinder / eines Kollegen / eines Bekannten?

Das Verhalten wirkt bedrohlich, ist jedoch schwer einzuschätzen? Es könnte sich um eine Amokdrohung handeln? Es könnte auch ein unbedachter, dummer Scherz sein? Es könnte aber auch der Hinweis auf eine andere Problemlage sein?

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie die Polizei informieren sollten? Ob es sinnvoll wäre, die Schulpsychologie oder andere externe Berater einzuschalten? Ob Sie den Schüler / den Kollegen selbst ansprechen sollten?

Gern beraten wir Sie, über bestehende Strukturen und Angebote hinaus, kostenlos bei der Abklärung der Bedrohung (Gefahrenprognose) und beim Umgang mit der bedrohlichen Person.

Rufen Sie uns (Mo. – Do. von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr) an.

Telefon: 0641 99 21571

Falls Sie ausnahmsweise niemanden erreichen, rufen wir Sie rasch zurück. Bitte hinterlassen Sie Ihre Rufnummer auf dem Anrufbeantworter. Rufen Sie im Notfall die Polizei (110)!

Schreiben Sie uns eine Mail: sekretariat.bannenberg(at)recht.uni-giessen(dot)de

Wir arbeiten mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden zusammen. Weitere Informationen zum Beratungsnetzwerk Amokprävention finden Sie hier auf der Homepage der hiesigen Professur unter: www.uni-giessen.de/fbz/fb01/professuren/bannenberg

Unsere Expertise: Forschung zu Amoktaten

An der Professur für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug der Justus-Liebig-Universität Gießen befassen wir uns seit Jahren mit der interdisziplinären Erforschung von Amoktaten und Amokdrohungen. Seit 2013 bis 2016 forschen wir, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), in einem nationalen Forscherverbund zum Thema. Unser Anliegen ist es, Amoktaten zu verhindern und betroffene Institutionen mit unseren wissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterstützen.

Ihr Team der Professur Bannenberg

Quelle: Rosa Beilage zur VPP 3/2015


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