2,2-facher Satz (GOP) für die psychotherapeutische Behandlung von SoldatInnen in Privatpraxen - Anpassung der Honorare erfolgt zum 1. März 2017


(kb). Eine Information, die unsere Mitglieder, die in der Kostenerstattung bzw. in Privatpraxen tätig sind, betrifft:

Seit 1. März 2017 gilt für die Abrechnung der Behandlung von Bundeswehrsoldaten in Privat-/Kostenerstattungspraxen der 2,2-fache Satz der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Bisher galt dafür nur der 2,0-fache Satz. Mit der Erhöhung werden die (geringfügigen) Honorarsteigerungen für KassenpsychotherapeutInnen nachvollzogen. PsychotherapeutInnen mit KV-Zulassung betrifft die Anpassung nicht, da sie die Behandlung von Angehörigen der Bundeswehr weiterhin direkt über die Kassenärztlichen Vereinigungen nach dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abrechnen können.

Grundlage der Behandlung von SoldatInnen in Privatpraxen ist eine Vereinbarung der BPtK mit dem Bundesverteidigungsministerium aus dem Jahr 2013. Auf dieser Grundlage führen die Bundeswehr und die Psychotherapeutenkammern gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen durch. Weitere Veranstaltungen sind (nach Auskunft der BPtK) aktuell in Planung.


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