Protokoll der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e.V.


Freitag, den 02. März 2018Freie Universität Berlin (FU)Beginn: 14:30 Uhr, Ende: 19:30 UhrAnwesend: 163 stimmberechtigte Mitglieder

 

TOP 1: Eröffnung und Wahl der Versammlungsleitung

Wolfgang Schreck begrüßt die Anwesenden zur Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie in Berlin anlässlich des Jubiläumskongresses zum 50jährigen Bestehen der DGVT. Er stellt die satzungsgemäße Einladung fest. Als Versammlungsleiterin schlägt er Mechthild Greive vor. Die Anwesenden stimmen dem Vorschlag zu.

Mechthild Greive übernimmt die Versammlungsleitung. Sie heißt alle Mitglieder des Vereins herzlich willkommen. Sie wünscht sich eine angeregte Diskussion und bittet darum, dies mit Respekt und der gebotenen Fairness zu tun.

Sie stellt fest, dass 156 stimmberechtigte DGVT-Mitglieder anwesend sind, außerdem Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle und der Kongressorganisation Kelcon. Gegen die Anwesenheit der Mitarbeiterinnen der Kongressorganisation stimmen vier DGVT-Mitglieder, daher werden diese gebeten, den Raum zu verlassen. Die Mitarbeiterinnen von Kelcon kommen dem sofort nach.

Mechthild Greive weist darauf hin, dass der Stimmkartenblock bei dauerhaftem Verlassen der Versammlung bei den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle abgegeben werden muss. Bei kurzzeitigem Verlassen rät sie, den Stimmblock mitzunehmen.

Sie stellt nochmals fest, dass zu der Mitgliederversammlung mit der VPP 4/2017 im November 2017 satzungsgemäß eingeladen worden ist und die Mitgliederversammlung damit beschlussfähig ist. Bei Beschlüssen und Abstimmungen gilt nach der Satzung das Recht der einfachen Mehrheit, d.h. 50% der Stimmen plus eine Stimme. Enthaltungen werden nicht mitgezählt.

Alle Mitglieder haben einen Stimmkartenblock, ein Heft mit der Tagesordnung und den Rechenschaftsberichten und ein Heft mit der Vorstellung der Kandidat*innen für den geschäftsführenden Vorstand erhalten. Mechthild Greive informiert außerdem, dass die Kandidatin Alexandra Klich mitgeteilt habe, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für die Wahl des geschäftsführenden Vorstands zur Verfügung zu stehen. Ihre Kandidatur für den Gesamtvorstand erhält sie aufrecht.

TOP 2: Beschlussfassung über die Tagesordnung

Es liegt ein Änderungsvorschlag zur Tagesordnung vor. Es soll im Rahmen der Mitgliederversammlung der traditionelle PiA-Preis für das beliebteste ABZ verliehen werden. Dafür wird die Mitgliederversammlung formal nach dem TOP 8 unterbrochen. Es gibt keine Einwände zu dieser Änderung und auch keine weiteren Änderungswünsche. Die Änderung der Tagesordnung wird einstimmig beschlossen.

TOP 3: Beschlussfassung über das MV-Protokoll vom 31.03.2017,
abgedruckt in der VPP 3/2017, S. 709 ff.

Es sind keine Änderungsvorschläge oder -wünsche zum Protokoll eingegangen, und es werden auch keine weiteren Änderungswünsche geäußert. Das Protokoll wird einstimmig angenommen.

TOP 4: Bericht des Vorstands

Der geschäftsführende Vorstand stellt den Vorstandsbericht vor.

In seiner Einleitung betont Wolfgang Schreck, dass die DGVT mit Stolz auf ihr 50jähriges Bestehen und auf ihre erfolgreiche Vergangenheit zurückschauen könne. Bereits vor 30-40 Jahren hat sie vernünftige und zukunftsweisende Konzepte entwickelt und vertreten, die teilweise auch heute noch aktuell seien. Die DGVT sei ein Fachverband, der sich vor allem über gesundheitspolitische Aussagen auszeichne und nicht nur die Interessen des Berufsstandes im Blick habe.

Zum Bericht des Vorstandes verweist Wolfgang Schreck auf den ausführlichen schriftlich vorliegenden Bericht. Im vergangenen Jahr hat der Vorstand wieder vielfältige Stellungnahmen zu unterschiedlichen Themen abgegeben:

  • Tabak-Werbung kostet die Gesellschaft jährlich Unsummen: Schädliche Tabak-Werbung endlich eindämmen
  • Psychische Erkrankungen führen häufig in eine Armutsspirale: Zusammenhänge zwischen psychischen Erkrankungen und Verlust von Teilhabe
  • Weltgesundheitstag: Über Depressionen sprechen und wirksame Behandlungsmöglichkeiten nutzen
  • Kriminalisierung hilft nicht und schützt niemanden: DGVT hält überkommene Drogenpolitik für gescheitert und fordert neue Ansätze
  • Rechtsansprüche in der Jugendhilfe dürfen nicht „wegreformiert“ werden
  • Änderung der Richtlinie für die Wartelistenführung und Organvermittlung zur Lungentransplantation
  • Suchthilfe für Frauen sollte ausgebaut werden: Expert*innen fordern geschlechtsspezifische Beratungs- und Behandlungsangebote
  • Gemeinsame Pressemitteilung von DGPT und DGVT zur Ausbildungsreform, Gemeinsame Stellungnahme mit der DGVT-AusbildungsAkademie zum Arbeitsentwurf „Novelle des Psychotherapeutengesetzes“ des BMG

Fachpolitik in den Ländern und den Psychotherapeutenkammern

Hier gab es folgende Aktivitäten:

  • Regelmäßig regionale Mitgliederversammlungen, teilweise mit einem integrierten Fortbildungsangebot
  • Die Ländervertreter*innen berichten regelmäßig in der VPP bzw. der Rosa Beilage oder Newsletter über ihre Aktivitäten
  • Sowohl in den Landespsychotherapeutenkammern als auch der Bundespsychotherapeutenkammer sind DGVT-Delegierte sowohl im Vorstand als auch in den verschiedenen Ausschüssen gut vertreten.
  • 2017 fanden in Bayern und Berlin Wahlen zur Landespsychotherapeutenkammer statt.

Wolfgang Schreck ist aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand der Psychotherapeutenkammer NRW 2017 ausgeschieden. Die DGVT wird nun von Mechthild Greive im Vorstand der Psychotherapeutenkammer vertreten.

 

Kooperation mit anderen Verbänden

Es bestehen etliche Kooperationen mit Verbänden. Neben dem Gesprächskreis der Psychotherapeutenverbände (GK II) ist die DGVT Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband, der sich insbesondere durch Positionierungen in der Gesundheits- und Sozialpolitik auszeichnet. Im Dachverband Deutschsprachiger PsychosenPsychotherapie (DDPP) ist Rudi Merod sehr aktiv. Außerdem ist die DGVT Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsträger (BAG) mit Günter Ruggaber als Vertreter.

Weitere Kooperationspartner sind:

  • Deutscher Dachverband für Beratung (DGfB)
  • Aktionsbündnis für Seelische Gesundheit (ABSG)
  • Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG)
  • Verbandskonferenz der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM)
  • u.a.

 

Gesundheits- und fachpolitische Aktivitäten

Mitarbeit an der Entwicklung von Leitlinien

Rudi Merod übernimmt den weiteren Bericht: Die DGVT ist an der Weiterentwicklung vieler Leitlinien beteiligt. Leitlinien geben Anleitungen, wie man eine Therapie fachlich und sachlich richtig durchführt. Er bedauert, dass die Leitlinien oft so formuliert sind, dass sie nur wenige Personen lesen und sich damit beschäftigen.

Ein negatives Beispiel sei die Leitlinie Schizophrenie mit über 300 Seiten. Die Diskussion darum, sinnvollere Leitlinien zu entwickeln, nimmt aber zu. Die Diskussionen seien manchmal frustrierend, würden aber auch Spaß machen.

An folgenden Leitlinien ist die DGVT beteiligt:

  • Autismus-Spektrum-Störungen - Therapie
  • Kinderschutz
  • ADHS
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Behandlung von Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen
  • Schizophrenie
  • Diagnostik und Therapie der Essstörungen

 

Die DGVT-Ausbildungsakademie 2017 im Überblick

Günter Ruggaber gibt einen Überblick über die Ausbildungsakademie in 2017. Die Ausbildungsakademie ist eine gemeinnützige GmbH, 51% der Gesellschafteranteile hält der Verein, 49% die Leitungen der Ausbildungsstätten. 2017 fanden an 19 Standorten 27 Ausbildungsgänge mit 114 Lehrgängen statt. Im Zahlungszeitraum sind 1.932 Teilnehmende. Insgesamt stehen 2.600 Teilnehmende vor der Prüfung, bundesweit sind das etwa 20% aller PiAs. 90% der PiAs werden Mitglied in der DGVT, nur ein geringer Anteil tritt nach dem Zahlungszeitraum wieder aus.

Das Akademiejahr 2017

Nach zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit ist das neue VT-Lehrbuch erschienen und wird den Ausbildungsteilnehmenden im Rahmen der Ausbildung zur Verfügung gestellt. 2017 wurden außerdem neun DVD-Lehrfilme veröffentlicht, die ebenfalls in der Ausbildung eingesetzt werden. Entwickelt wurden diese aus den Reihen der Ausbildungsakademie. Günter Ruggaber hebt hier besonders Steffen Fliegel hervor, der wesentlich an der Konzeption und Umsetzung mitwirkte und das ABZ Bielefeld, das maßgeblich an der Finanzierung beteiligt war. Für das Jahr 2018 sind weitere Demonstrationsvideos für den KJP-Bereich geplant.

Weitere Aktivitäten der Ausbildungsakademie: Beteiligung an der Strukturdebatte und an den Jubiläumsaktivitäten, Durchführung eines Symposiums zur Geschichte der Ausbildung innerhalb der DGVT auf dem Kongress, Implementierung der Änderungen der PT-Richtlinie in den Ausbildungszentren.

Günter Ruggaber betont, dass es nicht einfach sei, unter den jetzigen schwierigen und unklaren Perspektiven Ausbildung umzusetzen und lobt den professionellen Umgang der Ausbildungszentrumsleitenden.

Die Kooperation mit der Uni Bern konnte erfolgreich fortgeführt werden. Trotz eines Wechsels am Lehrstuhl Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Uni Bern ist die Kooperation auch mit dem neuen Lehrstuhlinhaber gesichert.

In Zusammenarbeit mit der Aus- und Weiterbildungskommission (AWK) hat die Ausbildungsakademie die Veranstaltung „Approbation – was nun?“, die sich ursprünglich im Berufsverband entwickelt hat, neu planen und umsetzen können: 2018 werden an allen Standorten der DGVT-Ausbildungsakademie den Absolvent*innen, die kurz vor der Beendigung ihrer Ausbildung stehen, Informationen für ihre zukünftige Berufstätigkeit vermittelt. In der ersten Phase werden die Veranstaltungen kostenlos angeboten. Referent*innen sind: Daniel Bergmann, Nina Engstermann, Eva-Maria Greiner und Kristin Pfeifer.

Zum Schluss gibt Günter Ruggaber einen Ausblick für 2018:

Es wird generationsbedingte Wechsel in den ABZs geben, dazu werden Gespräche geführt. Die KJP-Lehrfilme werden gedreht, Diskussionen über strukturelle Anpassungsmöglichkeiten nach einer etwaigen Reform geführt. In Zusammenarbeit mit der PiA-AG soll auf der Website der Ausbildungsakademie im internen Bereich eine E-Learning-Plattform für Ausbildungsteilnehmende aufgebaut werden. Hierbei sollen Prüfungsfragen und Antworten, die offiziell vom IMPP erworben werden, zur Verfügung gestellt werden.

 

Reform der Psychotherapeutenausbildung

Wolfgang Schreck erläutert die bisherigen Entwicklungen. Es liegt bisher lediglich ein Arbeitsentwurf des Gesundheitsministeriums vom Sommer 2017 vor. Darin sind zentrale Fragen noch nicht geklärt. Dies betrifft erstens die Struktur des Studiums, das direkt zur Approbation führen soll, und zweitens die anschließende fünfjährige Weiterbildung.  So finden sich weiterhin keine belastbaren Aussagen zur  Struktur und Finanzierung einer anschließenden Weiterbildung. Zu diesem Arbeitsentwurf hat die DGVT eine Stellungnahme veröffentlicht. In dieser wird eine Forderung nach mehr Praxisanteilen im Studium erhoben und darauf hingewiesen, dass es eine Reform nur in Verbindung mit der Sicherstellung ausreichender Finanzierung und Strukturen für eine anschließende Weiterbildung geben kann.

Die DGVT und die DGVT-Ausbildungsakademie haben sich darüber hinaus weiter an Gesprächen von BAG und BPtK zum gemeinsamen Vorgehen Richtung Politik bzgl. vernünftiger Weiterbildungsstrukturen und –finanzierung beteiligt.

Der notwendige DGVT-interne Diskussionsprozess zur Strukturanpassung an eine etwaige Reform wird Akademieschwerpunktthema im Mai 2018 und des Diskussionsforums mit Vereinsgremien am 1.11.2018.

Wolfgang Schreck erwartet, dass im Laufe dieses Jahres ein Referentenentwurf vom Gesundheitsministerium vorgelegt wird, der dann im nächsten Jahr durch die parlamentarischen Gremien laufen wird.

Strukturdebatte -  Ziele

Oliver Kunz und Judith Schild fassen den aktuellen Stand der Strukturdebatte zusammen. Die Debatte begann vor knapp zwei Jahren mit folgenden Zielen:

  • Transparente und partizipative Gestaltung von Entscheidungsstrukturen
  • Sicherstellung der Beteiligung aller Gremien und Fachgruppen an Entscheidungsprozessen und Stellungnahmen
  • Vergewisserung des gemeinsamen Ganzen / des Markenkerns
  • Sicherstellung von Arbeitsfähigkeit und Effizienz der Vereine
  • Verbesserung von Vernetzung und kommunikativem Austausch
  • Ausweitung von Ressourcen
  • Gewährleisten von fachlicher Auseinandersetzung und Weiterentwicklung

 

Um die Ziele umzusetzen, wurden verschiedene Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Aufgaben gebildet:

Gruppe 1 (Alexandra Klich, Judith Schild, Benjamin Seifert / Eline Rimane) sollte sich mit kurzfristig veränderbaren Problemen bzw. schnell umsetzbaren Lösungen beschäftigen.

Gruppe 2 (Johannes Broil, Jürgen Friedrich und Wolfgang Schreck) sollte der Frage nachgehen, welche Struktur die DGVT haben könnte, wenn man sie ganz neu denken würde. Die alten gewachsenen Strukturen sollten kritisch betrachtet werden und ein Brainstorming losgelöst von den vorhandenen Strukturen möglich sein.

Gruppe 3 (Lothar Duda, Oliver Kunz, Rudi Merod, Sonja Stolp) sollte Ideen entwickeln, wie die vereinbarten Ziele mit möglichst wenig Intervention („minimalinvasiv“) erreicht werden können.

 

Die bisherigen Ergebnisse:

Gruppe 1 „die schnelle Truppe“: Einige Ideen wurden bereits umgesetzt oder werden bald etabliert:

 

  • Überarbeitung der Reisekosten-Richtlinie
  • „Mitmach-Projekte“
  • Etablierung einer Intergremien-Mailingliste
  • interner Bereich für die Aktiven auf der Homepage, um Vernetzung, Austausch und Kommunikation zu verbessern
  • Vorstandssprechstunde: sie wurde bisher nicht in Anspruch genommen, deshalb wird sie wahrscheinlich eingestellt
  • Gründung einer Arbeitsgruppe „Verbesserte Nutzung von Kommunikationsmedien in der DGVT“
  • Seminarangebote, um Aktive zu unterstützen. In zwei Wochen wird in Frankfurt das erste Seminar zum Thema Gesundheitssystem mit voraussichtlich 25 Teilnehmer*innen stattfinden.

 

Gruppe 2 „die Visionäre“: Es wird vorgeschlagen, verschiedene Zukunftsszenarien zu durchdenken, die eng mit der Entwicklung des Ausbildungsbereichs gekoppelt sind.

Hierzu soll ein extern moderiertes Dialogforum zu den Zukunftsperspektiven der Vereine durchgeführt werden, an der möglichst viele der Aktiven teilnehmen sollen (wahrscheinlicher Termin: 01.11.2018).

 

Gruppe 3 „die Minimalinvasiven“: Die Gruppe hat sich mit der Zusammensetzung des Gesamtvorstands, seiner Rolle und möglichen neuen Zuschnitten und Aufteilungen von Kommissionen und Fachgruppen beschäftigt.

Nach der Diskussion auf dem Intergremientreffen wird dem Streben nach Verankerung der Fachgruppen der Niedergelassenen, der Angestellten, der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen durch den Vorschlag der Gründung einer Kommission „Psychosoziale Versorgung“ Rechnung getragen

Mitgliederentwicklung

Judith Schild stellt zwei Folien zur Mitgliederentwicklung vor.  Eine Folie zeigt den kontinuierlichen Anstieg der Mitgliederzahlen, die seit 2004 von 4.500 Mitgliedern auf 8.673 Mitglieder Ende 2017 (aktuell 8.695) angestiegen ist. Der Altersdurchschnitt liegt bei 43,9 Jahren; damit ist die DGVT ein eher junger Verein gemessen an dem durchschnittlichen Alter der Berufsgruppe der Psychotherapeut*innen, das 53 Jahre beträgt (Zahlen von Bundespsychotherapeutenkammer). Auf der zweiten Folie ist das Geschlechterverhältnis der Mitglieder dargestellt. Es sind Ende 2017 ca. 76% Frauen (6.618) und 24% Männer (2.055) Mitglied in der DGVT.

 

Aktuelle Mailinglisten der DGVT

Judith Schild berichtet, dass es in den Mailinglisten unterschiedliche Aktivitäten gibt. Auf der gezeigten Folie ist anhand der Anzahl der E-Mails von März 2017 bis Februar 2018 der größte Austausch in der Mailingliste der Fachgruppe KiJu erkennbar (525 Mails), gefolgt von den Mailinglisten Migration und Diskussion.

 

Personal

Zur Personalsituation stellt sie fest, dass in der Bundesgeschäftsstelle in Tübingen mittlerweile 17 Personen auf 13 Stellen arbeiten. Hinzu kommt eine Auszubildende. Es ist ein großes Anliegen des Vorstandes, kontinuierlich Ausbildung zur gewährleisten.

Im DGVT-Verlag arbeiten vier festangestellte Mitarbeiter*innen auf 2 2/3 Stellen sowie eine geringfügig Beschäftigte und eine Honorarkraft. Viele dieser Arbeitsverhältnisse bestehen seit vielen Jahren, das bedeutet, dass die DGVT eine stabile und zuverlässige Arbeitgeberin ist.

Wolfgang Schreck bedankt sich im Namen des Vorstands bei den Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle in Tübingen und bei den Ehrenamtlichen für ihre gute Arbeit, auch für die Vorbereitung des Kongresses und des Jubiläums, und dass sie dafür sorgen, dass der ehrenamtlich arbeitende Vorstand seine Aufgaben erfüllen konnte.

Der Vorstand setzt sich seit einiger Zeit mit der Frage auseinander, wie der personelle Übergang in der Geschäftsstelle gestaltet werden kann, da Waltraud Deubert im kommenden Jahr das Rentenalter erreicht.

Aussprache

In der nachfolgenden Aussprache gibt es Fragen, Anmerkungen und Beiträge zu folgenden Themen:

Leitlinien: Es wird darauf hingewiesen, dass die DGVT mehr Gendersensibilität in den Leitlinien einfordern sollte.

Zudem wird angeregt, dass die DGVT auch bei Leitlinien zu somatischen Krankheiten mitwirken könnte. Ein weiterer Punkt ist die Frage nach der Vernetzung und dem systematischem Austausch mit Fachgruppen bezüglich der Leitlinien. Kritisiert wird, dass die Leitlinien methodisch fragwürdig seien und die Rolle der DGVT sein sollte, die Leitlinien kritisch zu begleiten und Stellung zu beziehen.

Die Fachgruppe KiJu möchte eine eigene Kommission gründen. Mechthild Greive weist darauf hin, dass hierfür eine Satzungsänderung notwendig sei und der Antrag rechtzeitig vor der nächsten Mitgliederversammlung vorliegen müsse.

Außerdem gibt es einige Fragen und Beiträge zur Ausbildungsreform und eine Frage zu Konflikten innerhalb der DGVT bzw. zur Strukturdebatte: wie der gegenwärtige Stand sei und was noch getan werden müsse.

Es wird ein Geschäftsordnungsantrag gestellt auf Schließung der Rednerliste. Es gibt eine formale Gegenrede, deshalb wird über den GO-Antrag abgestimmt. 85 Mitglieder stimmen für die Schließung der Rednerliste, 43 stimmen dagegen. Der Antrag ist somit angenommen.

Die Mitgliederversammlung wird für eine Pause von 16:30 – 16:46 Uhr unterbrochen.

TOP 5: Finanzbericht des Vorstands

Wolfgang Schreck stellt die Erlöse und Aufwendungen im Jahr 2017 dar. Insgesamt zeigt sich, dass die DGVT finanziell „gesund“ ist und einen Überschuss erzielen konnte, der in die Rücklagen fließt. Finanziert wird der Verein zum einen von Mitgliedsbeiträgen, zum anderen von Einnahmen aus der Fort- und Weiterbildung. Es gibt weitere Erlöse im Zusammenhang mit der Umlage der Ausbildungsakademie und des Berufsverbandes (Erstattungen für Räumlichkeiten, Sachmittel und Personal).

Betriebliche Aufwendungen entstehen durch das Personal, Abschreibungen, Kosten für die Fort- und Weiterbildung und sonstige betriebliche Aufwendungen wie Vereinszeitschriften, Rechtsberatung, Wirtschaftsprüfer, Energie, Reinigungen, Versicherungen, Werbekosten, Homepage, Büromaterial etc.

Aussprache zum Finanzbericht

Es gibt keine Wortmeldungen. Der Tagesordnungspunkt wird geschlossen.

Top 6: Bericht der Kassenprüfer*innen

Kassenprüferin Renate Hannak-Zeltner berichtet ergänzend zum schriftlichen Bericht,  Franz-Josef Kanz ist nicht anwesend und entschuldigt. Die vereinsrechtliche Kassenprüfung wurde von den Kassenprüfer*innen Renate Hannak-Zeltner und Franz-Josef Kanz satzungsgemäß am 22. und 23. Januar 2018 durchgeführt. Von Seiten der Geschäftsstelle standen den Kassenprüfer*innen Dagmar Reichert und Waltraud Deubert für Fragen zur Verfügung. Die Kassenprüfung erfolgte stichprobenartig nach einer bewussten Auswahl. Fast alle Punkte waren ohne Beanstandung. Die Trennung von DGVT, AusbildungsAkademie und DGVT-Berufsverband wird sauber und routiniert durchgeführt. Die Aufzeichnungen in der Geschäftsstelle sind gut geordnet, vollständig, fortlaufend und zeitgerecht. Es wurden keine Differenzen festgestellt. Allen Reisekostenabrechnungen wurden Originalbelege beigelegt.  Die rechnerische Richtigkeit der Kassenbücher und die sachliche Richtigkeit der zugehörigen Belege von Verein und Verlag konnten bestätigt werden.

Renate Hannak-Zeltner weist noch darauf hin, dass die anteilige Erstattung der Bahncard immer erfolgen sollte, wenn dies aus dem Fahrschein hervorgeht (Prinzip der Gleichbehandlung). Das wird noch nicht systematisch gehandhabt und sollte verbessert werden.

Da das Ergebnis der Wirtschaftsprüfung durch Adjuvaris noch nicht vorliegt, empfehlen die Kassenprüfer*innen, den Vorstand noch nicht zu entlasten. Die Entscheidung über eine Entlastung des Vorstands wird auf die MV des nächsten Jahres vertagt.

Mechthild Greive dankt den Kassenprüfer*innen für ihre Arbeit und Renate Hannak-Zeltner für den mündlichen Bericht.


Top 7: Entlastung des Vorstandes und Wahlen

1. Abstimmung zur Vertagung der Entlastung des Vorstands:

Es wird einstimmig beschlossen, die Entlastung des Vorstands bis zur nächsten Mitgliederversammlung 2019 zu vertagen, da das Ergebnis der Wirtschaftsprüfung durch Adjuvaris noch nicht vorliegt.

2. Wahl des geschäftsführenden Vorstands:

Es sind zwei Vorstandspositionen zu besetzen, da die Wahlperioden von Rudi Merod und Judith Schild abgelaufen sind. Wolfgang Schreck ist noch für ein weiteres Jahr gewählt. Rudi Merod hat bereits zuvor erklärt, dass er sich nicht mehr zur Wahl stellen wird. Wolfgang Schreck dankt ihm im Namen des Vorstandes für seine langjährige Mitarbeit und betont vor allem sein Engagement im Bereich der Leitlinienentwicklung und bei fachlichen Diskussionen. Zum Abschied erhält Rudi Merod eine Freikarte für den Weltkongress 2019 in Berlin. Rudi Merod bedankt sich und erklärt, dass er sich immer leidenschaftlich - seit 26 Jahren in ANK und Vorstand - für die DGVT engagiert hat. Den DGVT-Mitgliedern möchte er noch mit auf den Weg geben, sich an die Behandlung von Menschen mit Psychosen heranzutrauen. 

Judith Schild erklärt, dass sie sich wieder zur Wahl stellen möchte.

Mechthild Greive stellt nun das weitere Vorgehen vor. Zunächst soll festgestellt werden, wie viele Kandidat*innen es für die beiden offenen Vorstandspositionen gibt. Im Vorfeld gab es drei Kandidat*innen, die erklärt haben, sich zur Wahl stellen zu wollen (die schriftlichen Vorstellungen dieser Kandidat*innen lag allen Teilnehmenden der Mitgliederversammlung vor): Alexandra Klich, Oliver Kunz und Judith Schild. Alexandra Klich hat ihre Kandidatur zurückgezogen. Die schriftliche Erklärung liegt der Versammlungsleitung vor. Es besteht nun die Möglichkeit, neben Oliver Kunz und Judith Schild weitere Kandidat*innen vorzuschlagen. Sobald die Kandidat*innen feststehen, können diese befragt werden. Danach wird es zwei geheime Wahlgänge geben, einen für jede Vorstandsposition. Es genügt dabei eine einfache Mehrheit, d. h. 50 Prozent der Stimmen plus eine Stimme, Enthaltungen werden nicht mitgezählt. Sollte diese Mehrheit keine Kandidat*in erreichen, gibt es eine Stichwahl.

Im Anschluss fragt Mechthild Greive, ob es neben Oliver Kunz und Judith Schild weitere Vorschläge für Kandidat*innen gibt. Man könne sich auch selbst vorschlagen. Bernhard Schäfer wird vorgeschlagen und möchte auch antreten. Alle drei Kandidat*innen kommen nach vorne und Mechthild Greive schließt die Liste. Sie erläutert, dass sich nun die  Kandidat*innen kurz in alphabetischer Reihenfolge vorstellen werden, danach wird es eine Fragerunde geben, die ausschließlich für Fragen und nicht für Meinungsäußerungen oder Personaldebatten genutzt werden dürfe.

Zunächst stellt sich Oliver Kunz vor, mit Verweis auf die ausführliche Version in der Kandidat*innenbroschüre. Er ist niedergelassener Psychologischer Psychotherapeut in Mülheim an der Ruhr, seit acht Jahren in der Aus- und Weiterbildungskommission engagiert, die er auch bereits zwei Jahre im Gesamtvorstand vertritt.

In der anschließenden Befragung nimmt er Stellung zum Umgang mit Konflikten innerhalb der DGVT und zur Strukturdebatte, zur Bedeutung der Ausbildung für die DGVT, zu möglichen „Exitpunkten“ bei der geplanten Ausbildungsreform sowie zu Ansätzen, die Situation der PiA und junger Kolleg*innen in der ambulanten Versorgung, aber auch die Versorgungssituation insgesamt, zu verbessern. Zudem äußert er sich zum Thema Angestellte, einer möglichen Änderung der Modalitäten bei Vorstandswahlen und einer Quotierung des Vorstandes nach Geschlechterverteilung der DGVT-Mitglieder.

Als nächstes stellt sich Bernhard Schäfer etwas ausführlicher vor, da er nicht in der Kandidat*innenbroschüre aufgeführt ist und erst kurzfristig gebeten wurde, zu kandidieren. Er ist 55 Jahre alt, fest liiert und hat keine Kinder. Er studierte in Trier Psychologie und lebt als ursprünglicher Saarländer nun bereits seit 26 Jahren in Kiel. Dort arbeitet er als Angestellter am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in der Leitung der Psychiatrischen Tagesklinik und der Ambulanz. Wichtig seien ihm multiprofessionelle Zusammenarbeit und gute Zugangsmöglichkeiten für Patient*innen zu psychosozialer Versorgung. In der DGVT sei er schon sehr lange aktiv z. B. als Landessprecher und habe sehr viel Erfahrung in der politischen Gremienarbeit. Seit die Ausbildungsreform im Verband diskutiert werde, sehe er eine negative Entwicklung der Debattenkultur und habe sich daher zurückgezogen und sich nicht mehr als Landessprecher zur Wahl gestellt. Er möchte nun kandidieren, da er es als wichtig ansehe, dass es einen von der Ausbildung unabhängigen Vertreter im Vorstand gebe.

Bernhard Schäfer nimmt bei der Kandidat*innenbefragung ebenfalls Stellung zu wahrgenommenen Konflikten innerhalb der DGVT sowie zu deren Aufarbeitung und geht dabei auch auf die Debattenkultur, insbesondere beim Thema Ausbildungsreform, ein. Zudem äußert er sich zu den Themen Kammerarbeit, seinen gesundheits- und sozialpolitischen Positionen, zum Einbezug der Belange der Angestellten sowie zu einer möglichen Anpassung der Modalitäten bei Vorstandswahlen und einer Quotierung des Vorstandes nach Geschlechterverteilung der DGVT-Mitglieder.

Zuletzt stellt sich Judith Schild vor und erläutert ihre Motivation für die erneute Bewerbung um eine Position im geschäftsführenden Vorstand. Sie sei 44 Jahre alt, in Münster niedergelassen und nun seit zwei Jahren im geschäftsführenden Vorstand der DGVT. Die Vorstandstätigkeit habe ihr viel Freude gemacht und sie würde gerne weiter mitgestalten. Sie sei bisher zuständig für den DGVT-BV und habe sich in der Strukturdebatte sehr engagiert. Bezugnehmend auf Bernhard Schäfer merkt sie an, dass es in der DGVT Probleme gebe, diese aber aus ihrer Sicht mit einer konstruktiven Herangehensweise aller Beteiligten gelöst werden könnten.

Sie nimmt in der anschließenden Befragung Stellung zur Aufarbeitung der wahrgenommenen Konflikte innerhalb der DGVT und wie aus ihrer Sicht die Erkenntnisse daraus in die Strukturdebatte eingeflossen sind. Zudem geht sie auf die Themen Kostenerstattung, Regelversorgung und Bedarfsplanung ein und spricht die Möglichkeiten fachlicher Auseinandersetzungen sowie den Einbezug der Belange der Angestellten und die geplante neue Kommission „Psychosoziale Versorgung“ an. Zuletzt nimmt sie zu einer möglichen Quotierung des Vorstandes nach Geschlechterverteilung der DGVT-Mitglieder Stellung.

Nach der Befragung kündigt Mechthild Greive an, dass sie nun den ersten Wahlgang eröffnen wird. Es gibt getrennte Wahlgänge für jede der zwei Vorstandspositionen, wobei nicht alle Kandidat*innen bei jedem Wahlgang antreten müssen. Es wird Kritik daran geäußert, dass zwei Wahlgänge durchgeführt werden, da dies undemokratisch sei. Mit Verweis darauf, dass dies die gängige und traditionelle Vorgehensweise sei, wird das Prozedere beibehalten.

Als Wahlhelfer*innen werden die Kassenprüfer*innen Renate Hannak-Zeltner und Gerd Brückner sowie die Mitglieder des Ethikbeirates Johannes Broil und Georg Zilly bestimmt.

Mechthild Greive erläutert das Vorgehen bei der Wahl. Jedes Mitglied schreibt die Namen aller beim Wahlgang antretenden Kandidat*innen auf den Wahlzettel. Bei dem-/derjenigen, den das Mitglied wählen möchte, macht es ein Kreuz oder schreibt ein „Ja“ dahinter. Bei einer Enthaltung solle man „Enthaltung“ auf den Wahlzettel schreiben. Die Wahl ist geheim, nach Abgabe aller Stimmzettel folgt eine kurze Pause (15 Minuten), in der die Wahlzettel ausgezählt werden.

Die MV bestimmt auf Vorschlag der Versammlungsleitung drei Wahlhelfer: Gerd Brückner, Johannes Broil und Georg Zilly.

 

Erster Wahlgang:

Es werden folgende Kandidat*innen vorgeschlagen:

Judith Schild

Bernhard Schäfer

Oliver Kunz

Judith Schild und Bernhard Schäfer treten an, Oliver Kunz kandidiert im ersten Wahlgang nicht. Zu Beginn des Wahlgangs befinden sich 163 Stimmberechtigte im Raum.

Nach der Stimmabgabe und der Pause zur Stimmauszählung durch die Wahlhelfer*innen tritt die Versammlung um 18:30 Uhr wieder zusammen.

 

Wahlergebnis (erster Wahlgang)

Insgesamt werden 157 Stimmzettel abgegeben, davon eine Enthaltung und eine ungültige Stimme. 

Judith Schild: 118 Stimmen

Bernhard Schäfer: 37 Stimmen

Damit gewinnt Judith Schild die Wahl. Sie nimmt die Wahl an.

 

Zweiter Wahlgang:

Es werden folgende Kandidat*innen vorgeschlagen:

Bernhard Schäfer

Oliver Kunz

Bernhard Schäfer und Oliver Kunz treten an. Nach der Stimmabgabe und der Pause zur Stimmauszählung durch die Wahlhelfer*innen tritt die Versammlung um 18:50 wieder zusammen.

 

Wahlergebnis (zweiter Wahlgang)

Insgesamt werden 156 Stimmzettel abgegeben, davon vier Enthaltungen und zwei ungültige Stimmen. 

Oliver Kunz: 104 Stimmen

Bernhard Schäfer: 46 Stimmen

Damit gewinnt Oliver Kunz die Wahl. Er nimmt die Wahl an.

TOP 8: Berichte der Fachgruppen und Delegierten

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit schlägt Mechthild Greive vor, dass möglichst keine ergänzenden mündlichen Berichte zu den vorliegenden schriftlichen Berichten gemacht werden sollen, sondern bei Bedarf Fragen gestellt werden.

Fachgruppe PiA-AG

Es wird auf den schriftlichen Bericht verwiesen. Es werden keine Fragen gestellt.

Die Mitgliederversammlung wird für die PiA-Preisverleihung ca. 20 Minuten unterbrochen. Anschließend werden die Berichte der Fachgruppen fortgesetzt:

Fachgruppe Frauen in der psychosozialen Versorgung

Es wird auf den schriftlichen Bericht verwiesen mit einer Ergänzung: der Flyer zum Thema HPV-Impfung in Planung und noch nicht – wie im Bericht erwähnt – fertiggestellt. Es werden keine Fragen gestellt.

Fachgruppe Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Es wird auf den schriftlichen Bericht verwiesen und auf einen redaktionellen Fehler hingewiesen. Richtig ist: Wolfgang Schreck ist aus dem Vorstand der Landeskammer NRW zurückgetreten. Es werden keine Fragen gestellt.

Fachgruppe Ältere Menschen in der Psychosozialen Versorgung

Es wird auf den schriftlichen Bericht verwiesen. Es werden keine Fragen gestellt

Forum Beratung

Es wird auf den schriftlichen Bericht verwiesen. Es werden keine Fragen gestellt.

Fachgruppe Migration

Hier liegt leider kein schriftlicher Bericht vor. Es werden keine Fragen gestellt.

Fachgruppe Verhaltenstherapeutische Versorgung in der somatischen Medizin

Es wird auf den schriftlichen Bericht verwiesen. Es werden keine Fragen gestellt.

Europadelegierte

Es wird auf den schriftlichen Bericht verwiesen. Es werden keine Fragen gestellt.

 

TOP 9: Bericht der Aus- und Weiterbildungskommission und Wahlen

Zum schriftlichen Bericht werden keine weiteren Fragen gestellt.

Die Wahlperioden von Eva-Maria Greiner, Gerd Per und Kristin Pfeifer sind abgelaufen. Daniel Surall ist noch für ein Jahr gewählt. Für eine weitere Wahlperiode werden Eva-Maria Greiner, Gerd Per und Kristin Pfeifer vorgeschlagen. Zusätzlich werden Nina Engstermann und Anke Heier vorgeschlagen. Alle fünf treten zur Wahl an.

Mechthild Greive erläutert zu den anstehenden Wahlen: diese werden nicht geheim durchgeführt, außer dies wird beantragt. Zudem können Blockwahlen durchgeführt werden.

 

Wahl der Aus- und Weiterbildungskommission:

Die Wahl erfolgt als offene Abstimmung und Blockwahl.

Nina Engstermann,

Eva-Maria Greiner,

Anke Heier,

Gerd Per

und Kristin Pfeifer

werden einstimmig gewählt. Alle fünf nehmen die Wahl an.

 

TOP 10: Bericht des Ethikbeirats und Wahlen

Zum schriftlichen Bericht werden keine weiteren Fragen gestellt.

Der Ethik-Beirat wird für drei Jahre gewählt und sollte aus drei Mitgliedern bestehen. Derzeit sind

Johannes Broil und Georg Zilly noch für ein Jahr gewählt. Als neues Mitglied wird Silvia Höppner vorgeschlagen. Sie tritt zur Wahl an.

Wahl des Ethikbeirats:

Die Wahl erfolgt als offene Abstimmung.

Silvia Höppner

wird einstimmig bei sechs Enthaltungen gewählt und nimmt die Wahl an.

 

TOP 11: Bericht des Länderrats

Zum schriftlichen Bericht werden keine weiteren Fragen gestellt.

 

TOP 12: Bericht der Qualitätssicherungskommission und Wahlen

Zum schriftlichen Bericht werden keine weiteren Fragen gestellt.

Die Wahlperioden von Anja Dresenkamp, Markus Hertle und Sonja Stolp sind abgelaufen. Philipp Victor ist noch für ein Jahr gewählt. Für eine weitere Wahlperiode werden Anja Dresenkamp, Markus Hertle und Sonja Stolp vorgeschlagen, Markus Hertle und Sonja Stolp treten an. Von Anja Dresenkamp liegt eine schriftliche Erklärung vor, dass sie die Wahl antritt und im Falle ihrer Wahl diese annimmt.

 

Wahl der Qualitätssicherungskommission:

Die Wahl erfolgt als offene Abstimmung und Blockwahl.

Anja Dresenkamp,

Markus Hertle

und Sonja Stolp

werden einstimmig bei sechs Enthaltungen gewählt. Alle drei nehmen die Wahl an.

 

TOP 13: Bericht der Redaktionskommission und Wahlen

Die Wahlperiode von Thomas Heidenreich, Hans-Peter Michels, Ursel Sickendiek und Bernhard Wilhelmer ist abgelaufen. Peter Petereit und Andrea Sacher sind noch für ein Jahr gewählt.

Bernhard Wilhelmer tritt nicht mehr zur Wahl an. Ursel Sickendiek dankt ihm für seine langjährige Mitarbeit in der RDK und überreicht ihm ein Abschiedsgeschenk.

Für eine weitere Wahlperiode werden Thomas Heidenreich, Hans-Peter Michels und Ursel Sickendiek, als neues Mitglied wird Thorsten Padberg vorgeschlagen. Von Thomas Heidenreich und Hans-Peter Michels liegen schriftliche Erklärungen vor, dass sie zur Wahl antreten und gegebenenfalls annehmen. Ursel Sickendiek und Andrea Sacher treten ebenfalls an.

Wahl der Redaktionskommission:

Die Wahl erfolgt als offene Abstimmung und Blockwahl.

Thomas Heidenreich,

Hans-Peter Michels,

Ursel Sickendiek

und Thorsten Padberg

werden einstimmig bei zwei Enthaltungen gewählt. Alle vier nehmen die Wahl an.

TOP 14: Wahlen zum Gesamtvorstand

Der Vertreter der RDK (bisher Hans-Peter Michels) sowie die Sprecherin der Gesellschafter der DGVT-AusbildungsAkademie (Sandra Münstermann) sind noch für ein Jahr gewählt.  

Die Vertreter*innen der AWK (bisher Oliver Kunz), QSK (bisher Markus Hertle) und des Länderrats (bisher Alexandra Klich) sind zu wählen.

Als Vertreterin des Länderrates wird Alexandra Klich vorgeschlagen. Es liegt eine schriftliche Erklärung vor, dass sie zur Wahl antritt und im Falle ihrer Wahl diese annimmt. Sie wird in einer offenen Abstimmung einstimmig bei zehn Enthaltungen gewählt und nimmt die Wahl an.

Als Vertreterin der AWK wird Anke Heier vorgeschlagen, die auch antritt. Sie wird in einer offenen Abstimmung einstimmig bei fünf Enthaltungen gewählt und nimmt die Wahl an.

Als Vertreterin der QSK wird Anja Dresenkamp vorgeschlagen. Es liegt eine schriftliche Erklärung vor, dass sie zur Wahl antritt und im Falle ihrer Wahl diese annimmt. Sie wird in einer offenen Abstimmung einstimmig bei sechs Enthaltungen gewählt.

TOP 15: Anträge

Es liegt ein Antrag des geschäftsführenden Vorstandes vor, die in der Einladung zur Mitgliederversammlung der DGVT e. V. 2018 auf den Seiten 33 bis 38 abgedruckte Geschäftsordnung (GO) zu beschließen.

Mechthild Greive erläutert, dass, wenn diese GO angenommen wird, der Ablauf der MV dem heutigen Ablauf entspräche, es sei dann aber festgeschrieben. Auf Nachfrage erläutert sie, dass Blockwahlen nur bei den Gremien möglich seien, nicht aber beim geschäftsführenden Vorstand, da dieser eine große wirtschaftliche Verantwortung trage. Hier würden daher Personen-Wahlgänge durchgeführt.

Es wird die Frage gestellt, ob man eine Frist einführen könne, zu der sich Kandidat*innen für die Vorstandswahlen spätestens melden müssen, sodass sich alle Kandidat*innen im Vorfeld vorgestellt haben. Mechthild Greive antwortet, dass man dies juristisch prüfen müsse, da dies eventuell nicht mit dem Vereinsrecht vereinbar sei und man dafür in jedem Fall die Satzung ändern müsste.

Judith Schild weist darauf hin, dass diese GO sehr breit im Verein und in den Sitzungen des Gesamtvorstandes diskutiert worden sei und bittet daher um Zustimmung.

Eine GO ist zudem – anders als die Satzung – mit einfacher Mehrheit in jeder MV änderbar.

Es folgt eine offene Abstimmung bei der die vorgelegte GO bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen von der Mehrheit angenommen wird.

TOP 16: Verschiedenes

Es erfolgen keine Wortmeldungen. Mechthild Greive schließt die Sitzung um 19:30 Uhr.

 

Versammlungsleiterin                                            (Mechthild Greive)

 

Für den geschäftsführenden Vorstand                   (Wolfgang Schreck)

 

Protokollantinnen                                                    (Anke Heier und Ute Schiffer)

 

 


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