ZEIT berichtet über Psychotherapie in der Kostenerstattung

Ein aktueller Artikel in der ZEIT vom 18.10.2018 stellt die teilweise problematische Umgehensweise von Krankenkassen mit Anträgen auf Psychotherapie in der Kostenerstattung ausführlich dar.


In ihrem Artikelprojekt bringt die Redakteurin Ruth Eisenreich wichtige Aspekte im Sinne der KostenerstatterInnen auf den Punkt und lässt PatientInnen, einen Richter am Sozialgericht und eine Anwaltskanzlei zu Wort kommen. Das Kassenwatch-Team des DGVT-Berufsverbands konnte einige Antragsunterlagen aus der aktuellen Fallsammlung beisteuern.


Die Online-Plattform Kassenwatch ist in der Endphase der Programmierung. Auf der vorläufigen Internet-Seite kassenwatch.de können Sie sich für den Newsletter eintragen.


Bitte senden Sie uns weiterhin Ihre Unterlagen zu, die das Vorgehen der Kassen belegen. Bitte senden Sie möglichst vollständige Verfahrensabläufe zu (bitte anonymisiert in Bezug auf Ihre/n PatientIn). Unter textarchiv(at)kassenwatch(dot)de werden Dokumente von PsychotherapeutInnen und PatientInnen entgegengenommen, die das Handeln der Kassen belegen. Insbesondere suchen wir nach neuen Argumentationen oder Strategien der Kassen, die für eine juristische Prüfung interessant sein könnten.


Der Artikel ist derzeit online nur für ZEIT-AbonnentInnen vollständig verfügbar. In der Printausgabe von heute findet er sich auf S. 37:


ZEIT, 18.10.2018
Psychotherapie: Im Irrgarten der Paragrafen
Kassenpatienten, die eine Psychotherapie brauchen, müssen darauf meist lange warten. Jetzt wird auch noch das letzte Schlupfloch zur Falle für die Kranken.

Von Ruth Eisenreich

(…) Es gibt ein paar Standardargumente, die die Kassen in diesem Papierkrieg besonders häufig verwenden. Manche davon sind juristisch fragwürdig, viele bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone. "Die Kassen machen das geschickt", sagt Felicitas Bergmann, die für die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie gerade die Internetplattform kassenwatch.de erstellt, auf der Informationen zum Thema und Beschwerdefälle gesammelt werden sollen. "Schriftlich drücken sich die Kassen so aus, dass es juristisch wasserdicht ist, aber jeder Laie den Eindruck bekommt, die Kostenerstattung gebe es gar nicht mehr. Am Telefon behaupten sie das oft sogar direkt.“ (…)

Weiter: www.zeit.de/2018/43/psychotherapie-kassenpatienten-schlupfloch-kostenerstattung-buerokratie

Mit kollegialen Grüßen

Felicitas Bergmann, Yvonne Schulte, Daniel Weber, Kerstin Burgdorf

Projekt Kassenwatch c/o

Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie –
Berufsverband Psychosoziale Berufe (DGVT-BV) e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Corrensstr. 44

72076 Tübingen

 

E-Mail: info(at)kassenwatch(dot)de
Tel. 07071 943413
Fax: 07071 94343
www.dgvt-bv.de

 

 


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