DGVT-BV-Info: Portokosten für Arztbriefe vorerst doch nicht begrenzt - KBV erwirkt Übergangsregelung

Die KBV hat in Verhandlungen mit den Kassen eine Übergangsregelung bzgl. des Portos für Arztbriefe erwirkt. Da die nötige Technik für den elektronischen Versand und Empfang der Briefe noch nicht flächendeckend zur Verfügung steht, gab es Widerstand gegen die ursprünglich ab 01.07.2020 geltende Regelung.


Die KBV informierte uns zum Thema Portokosten am 06.10.2020 wie folgt.

„Im Zusammenhang mit der Neuregelung der Vergütung des eArztbriefes und des Dienstes zu Kommunikation im Medizinwesen (KIM), wurden auch die Kostenpauschalen zur Versendung von Briefen und Telefaxen zum 1. Juli 2020 im EBM mit dem Beschluss des Bewertungsausschusses in seiner 481. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) neu geregelt.

Hierbei wurden die „alten“ Kostenpauschalen 40120 bis 40126 gestrichen und durch die neuen Kostenpauschalen 40110 und 40111 ersetzt. Diese waren ursprünglich mit einem fachgruppenspezifischen Höchstwert je Arzt belegt. Mit Beschluss des Bewertungsausschusses in seiner 513. Sitzung wurden die festgelegten Höchstwerte jedoch ausgesetzt und greifen nun erst zum 1. Oktober 2021, 1. Oktober 2022 und 1. Oktober 2023.

Folglich kann die Kostenpauschale 40110 (Brief) und 40111 (Fax) nun bis zum 30. September 2021 ohne die Begrenzung durch einen festgelegten Höchstwert abgerechnet werden. Die „alten“ Kostenpauschalen 40120 bis 40126 existieren nicht mehr.“

Weiter: www.kbv.de/html/1150_48261.php


Zurück