Bericht von der Vertreterversammlung der Psychotherapeutenkammer Baden-Württemberg am 23./24. Oktober 2020


Auch die Vertreterversammlung der Psychotherapeutenkammer Baden-Württemberg kann sich des Einflusses der Pandemie nicht entziehen. Die Versammlung im Frühjahr wurde ausgesetzt und jene im Herbst fand nun als Videokonferenz statt. Inhaltlich beschäftigten wir uns v.a. mit dem Haushalt der Kammer aber auch die Musterweiterbildungsordnung (MWBO) für die neuen Psychotherapeut*innen in Weiterbildung (PtW) wurde debattiert.

Wenn wir auch nur eine kleine Fraktion sind, so sind wir dennoch sowohl in unseren Wortbeiträgen als auch in unserem Abstimmungsverhalten unserem Motto einer "sparsamen Kammer" und der "überlegten Mittelverwendung" gefolgt.

Für die MWBO hat der zuständige Ausschuss unter Federführung unserer Fraktionsmitglieder eine Resolution vorbereitet gehabt. Diese fand breiten Anklang in der Vertreterversammlung. Inhaltlich war uns wichtig, dass in der MWBO sowohl die Formulierung einer „koordinierenden Instanz“, v.a. aus Gründen der Qualitätssicherung der Weiterbildung, berücksichtigt wird als auch die Flexibilität der neuen Weiterbildung, im Sinne der Vereinbarkeit mit Familie und Wissenschaft, diskutiert wird. Darüber hinaus setzten wir uns zum Zwecke der Qualitätssicherung für eine von den Weiterbildungsstätten unabhängige Beschwerde- und Ombudsstelle für die zukünftigen PtW ein.

Weiter wurde eine Resolution für das Fortbestehen der Öffnung der Videobehandlung (über 20%-Grenze) und die Wiedereinführung der Telefonziffern in der ambulanten Psychotherapie für die Zeit der Pandemie verabschiedet.


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