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Bild: Demonstration gegen Honorarkürzung
Thema

Honorarkürzung für ambulante Psychotherapie

Aktuelle Meldungen

Impressionen von der Groß-Demo in Berlin

Stellungnahme

Effizienz ermöglichen statt Versorgung deckeln

Mit einer ergänzenden Stellungnahme an das BMG schärfen DGVT und DGVT-BV die versorgungspolitische Perspektive auf den aktuellen Referentenentwurf. DGVT und DGVT-BV benennen zentrale Kritikpunkte, entwickeln konkrete Lösungsvorschläge und bringen die Expertise der Psychotherapeut*innen aktiv ein. Im Fokus stehen dabei entscheidende Hebel für eine bessere Versorgung: Warum das Potenzial der Gruppentherapie durch die vorgesehenen Regelungen ausgebremst wird und wie die psychotherapeutische Sprechstunde als wirksames Steuerungsinstrument genutzt werden kann.

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Stellungnahme

Sparpolitik gefährdet psychotherapeutische Versorgung

DGVT und DGVT-BV kritisieren den Referentenentwurf zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz deutlich: Die vorgesehenen Kürzungen drohen die Versorgungssituation von Patient*innen weiter zu verschlechtern und erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf psychotherapeutische Praxen. DGVT und DGVT-BV fordern daher eine grundlegende Überarbeitung des Gesetzentwurfs. Ziel der Gesundheitspolitik muss eine Sicherung der psychotherapeutischen Versorgung sein, nicht deren Destabilisierung.

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Pressemitteilung

Groß-Demo in Berlin zur Sicherung der psychotherapeutischen Versorgung

Ein breites Bündnis psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände hatte zu der heutigen Groß-Demo in Berlin gegen die Kürzungen in der Psychotherapie aufgerufen. Gemeinsam mit Petentin Johanna Alisa Jung, deren Petition „Monatelange Wartezeiten – und jetzt werden psychotherapeutische Leistungen gekürzt?“ innerhalb kurzer Zeit über 550.000 Unterschriften erreichte, demonstrierten 4.000 Psychotherapeut*innen und Unterstützer*innen. Bei der Abschlusskundgebung vor dem Sitz des GKV-SV überreichten die Veranstalter*innen ein Faktenblatt, in dem dargelegt wird, dass sich Psychotherapie rechnet: Wer an der psychischen Gesundheit spart, spart an der falschen Stelle!

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Zum Faktenblatt „Vergütung Psychotherapie“

DGVT-BV-Pressemitteilung

Demonstration „Verbände gegen Kürzungen in der Psychotherapie“ in Berlin am 15. April 2026: Wer an der psychischen Gesundheit spart, spart an der falschen Stelle!

Wir – ein breites Bündnis psychotherapeutischer Berufs- und Fachverbände – laden Sie zur Teilnahme an der Demonstration gegen Kürzungen in der Psychotherapie ein.

DGVT-BV-Info-Veranstaltung

„DGVT-60min bundesweit - Kürzungen in der Psychotherapie“ – kostenlose Info-Veranstaltung für Mitglieder am 28.04.2026 (Zoom)

Wir laden unsere DGVT-BV-Mitglieder am Dienstag, 28. April 2026, 19:30–20:30 Uhr herzlich ein zur DGVT-BV-Info-Veranstaltung „DGVT-60min bundesweit – Kürzungen in der Psychotherapie“ (Online).
Alfred Luttermann, geschäftsführender Vorstand von DGVT und DGVT-BV, Andrea Benecke, Präsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer & Vizepräsidentin der Landespsychotherapeutenkammer RLP und DGVT/BV-Landessprecherin Rheinland-Pfalz, Karl-Wilhelm Höffler, DGVT/BV-Landessprecher Hessen und Mitglied im Vorstand der Psychotherapeutenkammer Hessen, und Kerstin Burgdorf (DGVT/BV-Bundesgeschäftsstelle) werden zum aktuellen Stand der Diskussion um die Kürzungen in der Psychotherapie und die Gefährdung der psychotherapeutischen Versorgung informieren und Fragen beantworten. 

Einladung und Anmeldung

Positionspapier

Psychotherapeutische Versorgung unter Reformdruck - Warum die aktuellen Sparvorschläge kurzfristig attraktiv, aber langfristig teuer sind

In den letzten Wochen ist die psychotherapeutische Versorgung angesichts der Sparvorschläge der Krankenkassen erheblich unter Druck gesetzt worden und in der Öffentlichkeit wurde versucht, das Bild zu erzeugen, Psychotherapie sei überbezahlt, obgleich Daten des ZI-Praxis-Panels genau das Gegenteil belegen. Ähnliche Annahmen finden sich im ersten Bericht der FinanzKommission Gesundheit (FKG). Drei der insgesamt 66 Empfehlungen der FinanzKommission beziehen sich auf die ambulante Psychotherapie. Unser DGVT-BV-Positionspapier zeigt, warum zwei der drei Sparempfehlungen versorgungsgefährdend sind und weshalb Psychotherapie das wirksamste und kostengünstigste Instrument ist, psychische Erkrankungen zu behandeln.

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Pressemitteilung

DGVT-Berufsverband: Sparempfehlungen der Finanzkommission Gesundheit gefährden psychotherapeutische Versorgung und stellen einen weiteren Angriff auf die Psychotherapie dar!

Noch während die Beanstandungsfrist zum Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Honorarkürzung läuft (das BMG kann innerhalb von zwei Monaten nach Bekanntgabe des Beschlusses von seinem Beanstandungsrecht nach § 87 Abs. 6 Satz 2 SGB V Gebrauch machen), liegen schon neue, viel weitreichendere Sparempfehlungen der von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingesetzten Finanzkommission Gesundheit (FKG) auf dem Tisch. Die Sparempfehlungen betreffen das Gesundheitssystem insgesamt. Einige Vorschläge beziehen sich ganz konkret auf die psychotherapeutische Versorgung. Die damit verbundenen möglichen Kürzungen müssen kurzgefasst sowohl für Patient*innen als auch für unsere Berufsgruppe als völlig inakzeptabel bezeichnet werden.

DGVT-BV

Solidarisch und laut: Protest aus der Profession

Der DGVT-BV hat rund um die 24. DGVT-Workshoptagung eine eigene Foto- und Videoaktion gegen die geplanten Honorarkürzungen organisiert – die Stimmung: deutlich, solidarisch und laut. Die klare Haltung vieler Teilnehmer*innen gegen den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses wird in den Bildern und im Video eindrucksvoll sichtbar.
Wir bleiben dran: Bundesweit sind weitere Demonstrationen geplant. Der DGVT-BV unterstützt Aktionen vor Ort gerne – kommen Sie auf uns zu. Unsere Profession muss weiterhin laut bleiben.

DGVT-BV

Muster-Protest-Schreiben an Mitglieder des Gesundheitsausschusses und BMG

Richten Sie Ihren Protest per E-Mail oder Brief an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Bundestags. Ebenso an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Und senden Sie den Mitgliedern des Bundestags aus Ihrem Heimatwahlkreis (Wohnsitz/Praxisstandort) einen Protestbrief.
Wir empfehlen, dass Sie das Musterschreiben individuell anpassen. Erfahrungsgemäß erzielt dies mehr Wirkung bei den Adressat*innen, als wenn alle Schreiben den gleichen Wortlaut haben.  Ein Musterschreiben finden Sie hier.

Honorarkürzung

DGVT-BV: Klage der KBV gegen Honorarkürzung ist ein wichtiger Schritt!

Die KBV bereitet aktuell eine Klage gegen den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses (EBA) vor. „Paukenschlag: KBV klagt gegen massive Kürzungen psychotherapeutischer Leistungen“. Der DGVT-Berufsverband begrüßt diesen Schritt ausdrücklich, er weist in die richtige Richtung. 

Positionspapier

Honorarkürzung in der Psychotherapie: Was hat sich seit 1999 verändert? Alles – außer dem Berechnungsmodell

Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen um 4,5 % gekürzt – auf Basis einer Berechnungsmethodik, die er selbst als überprüfungsbedürftig eingestuft hat. Unser DGVT-BV-Positionspapier zeigt, warum dieser Beschluss methodisch nicht vertretbar ist und wie er zudem die Versorgung psychisch kranker Menschen gefährdet.

Zum Positionspapier

Pressemitteilung

Honorarkürzung greift Versorgung unserer Patient*innen an – DGVT-Berufsverband kündigt mehrstufigen Protest an

Die Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses gestern (11. März 2026), die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen mit Wirkung zum 1. April 2026 um 4,5 % abzusenken, ist eine Zumutung. Der DGVT-Berufsverband hält den vom GKV-Spitzenverband (Krankenkassen) eingeschlagenen Weg für inakzeptabel und schädlich für die psychotherapeutische Versorgung.

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Presseschau

DGVT-BV in verschiedenen Medien:

zdf heute:Proteste gegen Kürzungen – mit Sema Akbunar (DGVT-Berufsverband) und Cornelia Metge (Bundespsychotherapeutenkammer)

ARD-Mediathek: Aktuelle Stunde: zur Demo in Düsseldorf (ab min 39:55)

Mainpost: Honorarkürzung bei Psychotherapien: „Es drohen längere Wartezeiten und mehr stationäre Aufnahmen“

Frankfurter Rundschau: Krankenkassen kürzen bei Psychotherapie: „Massenabfertigung“ und längere Wartezeiten drohen

Schwäbisches Tagblatt:Protest in Tübingen gegen 4,5 Prozent weniger Honorar für Psychotherapeuten

Mainpost: Warum in Würzburg über 500 Menschen gegen Honorarkürzungen bei Psychotherapeuten demonstriert haben

Demonstration "Wir sagen NEIN zu Honorarkürzungen" am 11.04.2026 in Frankfurt/Main – 
Aufzeichnung des Redebeitrags von Karl-Wilhelm Höffler, Landessprecher DGVT/DGVT-BV:

Geplante Demonstrationen

  • Kassel | Samstag, 18.04.2026
    14:00 Uhr, Platz der 11 Frauen vom Platz der 11 Frauen über Friedrich-Ebert- & Fünffensterstraße zum Rathaus
     
  • Münster | Samstag, 18.04.26
    Start um 11.00 Uhr vor dem Hauptbahnhof Münster (Bahnhofstraße)
    12.00 Uhr Abschlusskundgebung Stubengassenplatz

  • Ulm | Samstag, 18.04.2026
    16:00 Uhr, Münsterplatz

     
  • Deggendorf | 16.05.2026
    10:00 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben


Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich auf den Infoportalen der regionalen Aktionsbündnisse, ob es Aktualisierungen gibt.

Hier wurde schon demonstriert:


  • 19.03.2026: Düsseldorf, Magdeburg, München 
  • 21.03.2026: Bremen, Chemnitz, Freiburg, Göttingen, Hannover, Heidelberg, Karlsruhe, München, Nürnberg
  • 25.03.2026: Erfurt, Würzburg
  • 26.03.2026: Berlin, Mainz
  • 27.03.2026: Koblenz, Regensburg
  • 28.03.2026: Kassel, Marburg, Stuttgart
  • 29.03.2026: Saarbrücken
  • 01.04.2026: Ravensburg
  • 11.04.2026: Frankfurt
  • 15.04.2026: Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Kiel, München, Stuttgart, Trier, Wiesbaden, Würzburg

 

Zum Download und Selbstausdrucken

Wir bieten Ihnen PDF-Dokumente an.
Die Vorlagen sind im Format DIN A3, können aber auch in DIN A4 oder größer als DIN A3 ausgedruckt werden.
Ein Copyshop kann die Vorlagen bspw. als Hohlkammerplakat ausdrucken – DIN A3 ist dafür eine handliche Größe, das Material ist leicht und wetterfest.

Möchten Sie es lieber am eigenen Drucker ausdrucken, können Sie die gewählte Vorlage ​​​​​​

  • als DIN A4 ausdrucken und dann auf eine DIN-A4-Pappe kleben oder
  • als geteiltes DIN-A3-Format ausdrucken, die beiden Teile zusammenkleben und auf eine DIN-A3-Pappe kleben.
     
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