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Ralf Adam, Renate Hannak-Zeltner

Bericht der Landesgruppe Baden Württemberg ('Rosa Beilage' zur VPP 1/2004)

23. Februar 2007

Im Dezember 2003 fand wieder eine Vertreterversammlung der Psychotherapeutenkammer statt. Ein wichtiges Thema war die Diskussion des Haushaltsplans 2004.

 

Für das Jahr 2003 blieben die Ausgaben unterhalb des vorgesehenen Budgets. Trotz Kostenerweiterung im Haushalt 2004 müssen die Beiträge für das Jahr 2004 nicht erhöht werden. Eine gewichtige Kostensteigerung ergibt sich aus einer notwendigen Aufstockung der Stellen in der Geschäftstelle der Kammer. Damit reagiert die Kammer auf die durch das GMG ausgelösten neuen Entwicklungen. Sehr arbeitsintensiv wird die Umsetzung der Fort- und Weiterbildungsordnung sein. Die Kammer muss Fortbildungsveranstaltungen anerkennen und die Teilnahmebescheinigung prüfen und bepunkten. Das ist nur mit einem hohen Verwaltungsaufwand zu bewerkstelligen.

In Baden-Württemberg soll es die gesetzlich geforderte Fort- und Weiterbildungsordnung bis zur Jahresmitte geben. Zur Zeit ist die DGVT bemüht, Einfluss auf die noch zu entwickelnde Fort- und Weiterbildungsordnung zu nehmen. Vom Grundsatz her begrüßen wir eine Qualitätssicherung der psychotherapeutischen Arbeit über Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Der Aufwand sollte jedoch angemessen sein und nicht ins Uferlose gehen. Es wird eine möglichst pragmatische Lösung angestrebt.

Dieses Jahr steht wieder die Wahl der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg an. Das Besondere ist diesmal, dass die vier KV-Bezirke in Baden-Württemberg sich zu einer Landes-KV zusammenschließen werden, was sich auf die Anzahl der zu besetzenden Plätze auswirken wird. Für die DGVT konnte Marianne Funk als Kandidatin gewonnen werden. Sie bringt bereits viel Erfahrung in der Arbeit in diesem Gremium mit. Wer mehr über ihre Aktivitäten erfahren möchte, sollte sich in ihre Mailingliste (Mariannefunk@swol.net) eintragen lassen, in der aktuelle berufspolitische Themen aktiv diskutiert werden.

Am 21.1.2004 fand in Stuttgart eine gemeinsame Sitzung aller Verbände zur vorbereitenden Besprechung der KV-Wahlen statt. Es wurde angesprochen, dass die auszuwählenden Kandidaten Kenntnisse in KV-Fragen haben sollten und dass ihre Fähigkeit und Bereitschaft zur Kooperation mit anderen Verbänden sichergestellt sein sollte. Man war sich einig darüber, dass die Ausschüsse ausgewogen zu besetzen sind. Eine Entscheidung, ob eine oder mehrere Listen antreten werden, wurde noch nicht getroffen. Alle Verbände haben einen fairen Wahlkampf vereinbart. Dies soll noch schriftlich niedergelegt werden. Das nächste Treffen in diesem Rahmen ist für den 11.3.2004 in Stuttgart geplant

An dieser Stelle möchten die Landessprecher Sie auf das Landesgruppen-Treffen am 19.3.2004 in Stuttgart im Haus der Diakonie, Büchsenstr. 34/36 hinweisen. Eine gesonderte Einladung erfolgt noch. Wir wollen diese Veranstaltung mit einem Fortbildungsangebot kombinieren. Näheres demnächst!