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Gerd Schorr

Bericht der Landesgruppe Saarland II ('Rosa Beilage' zur VPP 1/2002)

03. März 2007

Ergebnisprotokoll der regionalen Mitgliederversammlung am 12.12.01

 

Die letzte regionale MV fand am 12. Dezember in der Caritas-Klinik Saarbrücken-Rastpfuhl statt. Hier ein kurzer Bericht:

TOP 1 Gesetzentwurf zum SHKG

Über die Landeskonferenz-Sitzung berichtete Raimund Metzger. Es sei die letzte Sitzung gewesen vor der jetzt anstehenden Formierung des Errichtungsausschusses, die das Ministerium nach der Gesetzesverabschiedung vornehmen wird. Im Errichtungsausschuss soll jeder Psychotherapieverband im Saarland mit einer VertreterIn repräsentiert sein.
Auf seine Initiative hin sei die Forderung beschlossen worden, auch die in therapeutischer Ausbildung befindlichen KollegInnen in die Psychotherapeutenkammer aufzunehmen, analog der Praxis bei der Ärzteschaft. Im Hinblick auf die "Weiterbildung" sei es bei der mehrheitlichen Position geblieben, diesen Passus nicht in den zu novellierenden Gesetzestext (Heilkunde-Berufe) aufzunehmen.
Die MV diskutierte sodann die Frage, ob über politische Personen Einfluss auf das Gesetzgebungsverfahren genommen werden soll, um die saarländische DGVT-Position, nämlich Hereinnahme der Weiterbildung in den Gesetzestext, doch noch realisieren zu können. Dies wurde bejaht mit dem Bemühen, LandtagsvertreterInnen anzusprechen.
Über die Frage des Beirats im Kammergesetz sei in der LaKo nur noch kurz gesprochen worden. Die Sachlage sei hier eindeutig, eine Veränderung werde von den Therapie-KollegInnen nicht mehr gewünscht. Bezüglich der Ethikkomission sei darauf verwiesen worden, dass die Kammer eine eigene Kommission (unabhängig von der Ärzteschaft) bilden könne.
Im Anschluss debattierte die MV die Möglichkeiten, den bevorstehenden Wahlkampf zu nutzen, um der DGVT Geltung zu verschaffen. Es stellte sich die Frage nach der Allianzbildung mit anderen Therapieverbänden, und es wurde überlegt, mit welcher Präsentation aufgewartet werden soll. Diese und weitere Aspekte (u.a. verstärkte Einbeziehung von verhaltenstherapeutisch arbeitenden Kinder- und JugendlichentherapeutInnen) sollen in der nächsten Mitgliederversammlung erörtert werden.

TOP 2 Gerichtsurteile

Bei der letzten MV war die Frage aufgeworfen worden, ob die KV, wenn die Approbation vorliegt, eigene Kriterien für die sozialrechtliche Zulassung aufstellen darf (z.B. zusätzlicher Nachweis von 60 Falldokumentationen). Ein Gerichtsurteil ist mittlerweile ergangen (9.1.2001, Sozialgericht Dortmund Az: S 26 KA 117/00), welches der KV dieses Recht zuerkennt.
Top 3 Verschiedenes
Es kam der Vorschlag zu ermitteln, ob Supervisions-Bedarf mit DGVT-KollegInnen bestehe. Bei der nächsten MV soll es noch einmal zur Sprache gebracht werden, weil dieser Punkt nicht explizit auf der aktuellen Tagesordnung stand. Von der vorgesehenen Tagesordnung mussten ebenfalls die TOP's "Fortsetzung Thema "Therapieintegration'" und "Ambulante Therapie bei Persönlichkeitsstörungen" wegen dringlicherer Behandlung der Kammerangelegenheit auf's nächste Mal verschoben werden.
Als Termine für die MV's im Jahr 2002 wurden 11.3., 10.6., 9.9. und 9.12.02, jeweils 18.15 Uhr vereinbart. Einladungen zur Örtlichkeit und Tagesordnung werden gesondert verschickt.