Einstiege verhindern, Ausstiege begleiten[1] - Rechtsextremismus
Von Michaela Glaser, Frank Greuel und Sally Hohnstein
Radikalisierung oder die Hinwendung zu radikalen Gruppen ist kein zwangsläufiger und auch kein unumkehrbarer Prozess. Insbesondere bei jungen Menschen besteht immer auch die Möglichkeit, dass »Radikalisierungskarrieren« abbrechen oder dass es wieder zu einer Abkehr von radikalen Haltungen und Gruppierungen kommt. Pädagogische Angebote der Distanzierungs- und Deradikalisierungsarbeit nutzen diesen Umstand, um entsprechende Prozesse anzustoßen, zu fördern und zu unterstützen.
Fundierte Erfahrungen mit diesen Ansätzen liegen in Deutschland bisher nur aus der Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen vor; die Arbeit mit (gewaltorientiert) islamistischen beziehungsweise entsprechend gefährdeten Jugendlichen steht demgegenüber noch am Anfang. Im linken politischen Spektrum gibt es aktuell keine Erscheinungsformen, die Ansatzpunkte für Angebote der Distanzierungs- und Deradikalisierungsarbeit bieten würden (siehe S. 11 in diesem Heft).
Im Folgenden wird zunächst die Entwicklung dieses Arbeitsfelds von den Anfängen bis heute nachgezeichnet; im Anschluss werden die Grundzüge der Arbeit skizziert und – basierend auf einer aktuellen Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) – erfolgreiche Ansätze, aber auch fachliche Grenzen dieser Arbeit vorgestellt sowie aktuelle Herausforderungen aufgezeigt.
Die pädagogische Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen begann in den 1980er-Jahren. Damals wurden in der Auseinandersetzung mit gewalttätigen, rechtsextrem orientierten Jugendgruppen die Grundzüge des Ansatzes der »akzeptierenden Jugendarbeit« mit rechten Cliquen entwickelt (Krafeld 1996). Ziel dieser Arbeit ist es, durch sozialpädagogische Hilfen sowie durch Angebote alternativer Freizeitgestaltung das (weitere) Abgleiten dieser Gruppen beziehungsweise ihrer Mitglieder in rechtsextreme Strukturen zu verhindern. In den 1990er-Jahren verbreiteten sich vor allem in den neuen Bundesländern hierauf basierende Angebote innerhalb der offenen und aufsuchenden Jugendarbeit (beispielsweise in Jugendclubs, Jugendzentren oder auch im Rahmen von Streetwork) – unter anderem aufgrund der Förderung durch ein Bundesaktionsprogramm. Anfang der 2000er-Jahre fand allerdings eine förderpolitische Neuausrichtung der Rechtsextremismus-Prävention statt: Fortan konzentrierten sich Fördermaßnahmen auf die Unterstützung und Stärkung demokratischer Gegenkräfte, so dass die Jugendarbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen in den darauffolgenden Jahren wieder stark an Bedeutung verlor (Glaser/Greuel 2012).
Parallel zu der beschriebenen Entwicklung etablierte sich mit den sogenannten Ausstiegshilfen ein weiterer Bereich der Distanzierungs- und Deradikalisierungsarbeit. In diesen Angeboten, die zumeist als Einzelfallbetreuung konzipiert sind, werden ausstiegsbereite Szenemitglieder teilweise über mehrere Jahre hinweg bei der Abkehr von früheren Szenezusammenhängen sowie bei der Reintegration in neue gesellschaftliche Bezüge unterstützt und begleitet (Glaser/Hohnstein/Greuel 2014). Hauptnutzergruppe auch dieser Angebote sind junge Menschen, die unterschiedliche Ideologisierungsgrade und Motive der Szenezugehörigkeit aufweisen. Während die ersten Ausstiegshilfen mehrheitlich bei den Sicherheitsbehörden angesiedelt waren, übernahmen in den letzten Jahren auch Träger der Jugendhilfe diese Arbeit. Angebote der Ausstiegsarbeit gibt es heute, zusätzlich zu bundesweiten Programmen, in fast jedem Bundesland.
Spätestens seit der Aufdeckung des rechtsterroristischen »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) im Jahr 2011 widmen Politik und Fachöffentlichkeit auch der Arbeit mit einstiegsgefährdeten Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit. Pädagogische Angebote, die spezifisch auf diese Zielgruppe zugeschnitten sind, werden wieder verstärkt entwickelt und realisiert. Dabei spielen allerdings cliquenorientierte, in aufsuchenden und offenen Formaten realisierte Angebote inzwischen eine geringere Rolle, da es deutlich schwieriger geworden ist, rechtsextrem orientierte Jugendliche im öffentlichen Raum zu erreichen. Dies liegt unter anderem an dem veränderten Freizeitverhalten Jugendlicher, die ihre sozialen Aktivitäten zunehmend in private oder nur teilöffentliche (auch virtuelle) Räume verlagern. Als eine Reaktion auf diese Entwicklung sind in den letzten Jahren Angebote entstanden, die auf eine gezielte Ansprache Einzelner setzen. Dabei haben Fachkräfte aus dem Lebensumfeld der Jugendlichen (beispielsweise Lehrkräfte oder Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter) oft eine wichtige Brückenfunktion, um einen Zugang zu diesen Jugendlichen zu schaffen.
Diese verschiedenen Angebotsformate wenden sich an unterschiedliche Zielgruppen, haben zum Teil differenzierte Arbeitsanforderungen (etwa den Zielgruppenzugang oder spezifische Schutzbedarfe betreffend) und werden in vielfältigen Settings (unter anderem in Jugendclubs, in der Straßensozialarbeit oder im Gefängnis) umgesetzt. Sie teilen sich aber bestimmte gemeinsame Grundprinzipien und Kernelemente. Dazu gehören eine Orientierung an den Bedürfnissen der Zielgruppen, eine Betrachtungsweise, die alle Lebensbereiche und relevanten Sozialbezüge einbezieht, sowie der Anspruch, eine nicht nur formale Szenedistanzierung, sondern auch eine inhaltliche Abkehr vom Rechtsextremismus zu erreichen.
Individuelle Stabilisierung und soziale Integration
Eine bedürfnis- und hilfeorientierte Arbeitsweise war bereits im Ansatz der »akzeptierenden Jugendarbeit« des Erziehungswissenschaftlers Franz Josef Krafeld zentral. Als Paradigma formuliert war hier, die Jugendlichen als Personen wertzuschätzen, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und ihnen bei Problemen Hilfestellung zu leisten – ohne aber ihre Haltung zu akzeptieren (Krafeld 1996). Auch in der aktuellen Praxis – sowohl mit Einstiegsgefährdeten als auch mit Ausstiegswilligen – spielen (sozial)pädagogische, auf die Bedürfnisse der einzelnen Jugendlichen abgestimmte Angebote eine zentrale Rolle. Hierzu zählen Hilfen zur Integration in Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt, aber auch in neue soziale Bezüge wie etwa Vereine oder andere Freundes- und Bekanntenkreise. Zum Angebotsspektrum gehören zudem Maßnahmen, die zum Beispiel auf die Bearbeitung von Gewalt- und Suchtproblematiken oder von belastenden biografischen Erlebnissen zielen. Besonders in der Arbeit mit einstiegsgefährdeten Jugendlichen haben auch alternative, attraktive Freizeitaktivitäten einen großen Stellenwert.
Für die erfolgreiche Unterstützung von Distanzierungsprozessen erweisen sich diese (sozial)pädagogischen Angebote in verschiedener Hinsicht als bedeutsam: Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung entsteht und die Jugendlichen zur Mitwirkung bereit sind. Zudem reagieren die Angebote auf die akuten gesundheitlichen, psychischen und sozialen Probleme, die viele ihrer Nutzerinnen und Nutzer haben. Diese Probleme können so ausgeprägt sein, dass sie zuerst eingedämmt werden müssen, um mit den Jugendlichen überhaupt an ihrer Rechtsextremismus-Problematik arbeiten zu können. Nicht zuletzt stellt die Hinwendung zu rechtsextremen Gruppen, wie die Forschung zeigt, in vielen Fällen auch eine Strategie zur Kompensation von biografischen Belastungen und unerfüllten sozialen Bedürfnissen dar. Die pädagogische Auseinandersetzung mit diesen Hinwendungsmotiven kann deshalb auch dazu beitragen, die Anziehungskraft dieser Szenen und ihrer »Kompensationsangebote« zu verringern – und auf diese Weise eine Distanzierung zu stützen und zu stabilisieren (Glaser 2013).
Um den unterschiedlichen Bedarfen der Jugendlichen Rechnung zu tragen, sind die Angebote auf ein breites Kooperationsnetzwerk angewiesen. Zusammengearbeitet wird beispielsweise mit Einrichtungen der Jugend- und Sozialhilfe, verschiedenen therapeutischen Hilfen, unterschiedlichen Behörden sowie Vereinen und Verbänden. Darüber hinaus erachten es Fachkräfte heute als wichtig, auch Personen im privaten Umfeld der Jugendlichen in der Arbeit zu berücksichtigen und gegebenenfalls mit einzubeziehen. Eltern, Geschwister oder frühere Freunde können hierbei als unterstützende Ressource im Distanzierungsprozess fungieren. Sie können aber auch selbst »Teil des Problems« sein. Der Aufbau und die Pflege dieser Kooperationsbeziehungen können erhebliche Arbeitsressourcen binden, was vor allem zeitlich befristete oder personell gering ausgestattete Angebote vor Herausforderungen stellen kann.
Die inhaltlich-ideologische Auseinandersetzung unterstützen
Neben der individuellen Stabilisierung und sozialen Reintegration hat in konzeptionellen Weiterentwicklungen des »akzeptierenden Ansatzes« (Bleiß 2004; Osborg 2006) auch die Auseinandersetzung mit den ideologischen Orientierungen und Verhaltensweisen der Jugendlichen einen hohen Stellenwert. Die Zielstellung, nicht nur zur sozialen Distanzierung von Szenebezügen, sondern auch zum Abbau rechtsextremer und rechtsaffiner Haltungen beizutragen, teilt die überwiegende Mehrheit der aktuellen Praxisangebote. Das Spektrum hierbei praktizierter Vorgehensweisen reicht vom spontanen Aufgreifen von Gesprächsanlässen (zum Beispiel rassistische Kommentare der Jugendlichen) über gezielte Gesprächsofferten durch die Fachkräfte bis hin zu spezifischen Bildungsangeboten (beispielsweise Gedenkstättenbesuche oder interkulturelle Begegnungen), die besonders auf die Zielgruppe zugeschnitten sind.
Aktivitäten, die über unstrukturierte Gesprächsangebote hinausgehen, sind allerdings in der aktuellen Projektpraxis eher die Ausnahme. Auch stehen für diese inhaltlichen Aktivitäten nicht in allen Angeboten ausreichende personelle und zeitliche Ressourcen zur Verfügung. Vor allem dann, wenn bei Jugendlichen mehrere Probleme und Belastungen zusammenkommen, kann diese Arbeit deshalb schnell in den Hintergrund treten. Anders als bei den Hilfs- und Unterstützungsaktivitäten gehen bei dieser Aufgabe auch nur einige wenige Einrichtungen Kooperationen mit spezialisierten Partnern ein, etwa aus der historisch-politischen oder der interkulturellen Bildung. Deshalb ist zu konstatieren, dass die inhaltlich-ideologische Auseinandersetzung mit den Jugendlichen sowohl hinsichtlich dafür verfügbarer Ressourcen als auch fachlich-konzeptionell – von wenigen Ausnahmen abgesehen – bisher in der Praxis eher schwach untersetzt ist.
Fachliche Herausforderungen und Grenzen
Ein Bedarf an fachlicher Weiterentwicklung beziehungsweise ergänzenden Konzepten besteht auch hinsichtlich des Zugangs zu bestimmten Zielgruppen. Gegenwärtig erreichen die Angebote vor allem »auffällige« Jugendliche, die straffällig werden oder in anderer Weise offen rechtsorientiert agieren. Das gilt für die Ausstiegshilfen, deren Zielgruppen überwiegend über das Strafverfolgungssystem vermittelt werden. Es gilt aber auch für die Arbeit mit Einstiegsgefährdeten, da dort ebenfalls vor allem die offensiv sichtbaren Formen von Rechtsextremismus in den Blick geraten (Ansprache männlich dominierter Jugendcliquen sowie Multiplikatoren, die »Auffälligkeiten« melden). Eine Folge davon ist, dass auch Mädchen und junge Frauen, die seltener straffällig werden und insgesamt unauffälliger agieren, im Verhältnis zu ihrem geschätzten Szeneanteil von 10 bis 20 Prozent (Möller 2010) in vielen Angeboten deutlich unterrepräsentiert sind. Um auch andere Zielgruppen als bisher zu erreichen, sollten deshalb die Zugänge jenseits des Strafverfolgungsbereichs weiter ausgebaut werden, etwa im Bildungs- und Hilfesystem. Darüber hinaus bedarf es einer stärkeren Sensibilisierung für die häufig weniger aggressiv-gewalttätigen Ausdrucksformen rechtsextremer Orientierung bei weiblichen Zielgruppen.
Neue Herausforderungen für die pädagogische Arbeit entstehen aber auch dadurch, dass sich jugendliche Lebenswelten in virtuelle Räume ausdehnen und im World Wide Web rechtsextreme Inhalte und Kontaktangebote in hoher Zahl verfügbar und zudem sehr leicht zugänglich sind. Allerdings ergeben sich im Internet auch Chancen und Ansatzpunkte für pädagogische Interventionen, da dort rechtsextreme Orientierungen in anderer Weise sichtbar werden können. So sind zum Beispiel junge Mädchen und Frauen in den sozialen Netzwerken sehr aktiv und treten dort häufig auch in ideologischer Hinsicht offener in Erscheinung als im öffentlichen Raum. Insofern erscheint es lohnend, die Möglichkeiten online-basierter Zugänge und Arbeitsweisen zukünftig intensiver auszuloten und geeignete Formate (weiter) zu entwickeln und zu erproben.
Die Arbeit mit rechtsaffinen und rechtsextremen Jugendlichen kann – adäquate personelle und zeitliche Ressourcen vorausgesetzt – besonders bei der sozialen und verhaltensbezogenen Distanzierung von rechtsextremen Szenen in vielen Fällen Erfolge vorweisen. Darüber hinaus liefern Praxisberichte immer wieder Hinweise darauf, dass bei betreuten Jugendlichen auch ideologische Distanzierungsprozesse einsetzen beziehungsweise verstärkt werden können. Solche Veränderungen sind nach Einschätzung der Fachkräfte allerdings erheblich schwerer anzustoßen und zu befördern als die Abkehr von rechtsextremen Zugehörigkeiten und Aktivitäten. Sie sind zudem meist auch begrenzter und fragiler als diese.
Diese Erkenntnisse verweisen einerseits auf die Notwendigkeit, die inhaltlich-ideologische Auseinandersetzung in den Angeboten ressourcenmäßig stärker zu verankern sowie fachlich zu stärken (beispielsweise durch kooperative Einbindung von Bildungsangeboten). Befunde aus der Einstellungs- und Vorurteilsforschung zeigen andererseits allerdings auch, dass Wertorientierungen und Deutungsmuster grundsätzlich nur schwer und begrenzt veränderbar sind. Deshalb ist hier auch eine realistische, die Angebote nicht überfrachtende Erwartungshaltung gegenüber den Möglichkeiten pädagogischer Arbeit wichtig.
Anregungen für die Islamismus-Prävention
Noch stärker auszuloten gilt es in Zukunft die Potenziale der pädagogischen Arbeit für die Auseinandersetzung mit islamistisch radikalisierten und gefährdeten Jugendlichen. Rechtsextreme und gewaltorientiert-islamistische Ideologien unterscheiden sich zwar in ihren Zielen und Entstehungskontexten, doch zeigen sich auch gewisse Parallelen in den individuellen (De)Radikalisierungskarrieren wie etwa der Stellenwert von Krisen- und Desintegrationserfahrungen oder auch die Bedeutung sozialer Kontexte. Diese lassen eine Übertragung beziehungsweise Adaption bestimmter Elemente aus der Arbeit mit rechtsaffinen und rechtsextremen Jugendlichen durchaus plausibel erscheinen. Da die Auseinandersetzung mit gewaltorientiertem Islamismus in Deutschland erst am Anfang steht, könnten die aus der Distanzierungsarbeit zum Rechtsextremismus vorliegenden Praxiserfahrungen zudem eine bedeutsame Lernressource für diese Arbeit bilden. Da das Wissen zu den Ursachen islamistischer Radikalisierung in Deutschland bisher begrenzt ist (siehe S. 14 in diesem Heft), gilt es aber auch, vorschnelle und vereinfachende Gleichsetzungen zu vermeiden sowie sensibel für die spezifischen Anforderungen in diesem neuen Handlungsfeld zu bleiben
DIE AUTORINNEN, DER AUTOR
Michaela Glaser ist kommissarische Leiterin der Fachgruppe »Politische Sozialisation und Demokratieförderung« und Projektleiterin der »Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention« des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Rechtsextremismus- und Islamismusprävention, Radikalisierung im Jugendalter, politische Jugendkulturen sowie wissenschaftliche Begleitforschung.
Dr. Frank Greuel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Evaluation des Bundesprogramms »Demokratie stärken!« am DJI. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehört die wissenschaftliche Begleitforschung zur pädagogischen Prävention von Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
Sally Hohnstein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der »Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention« des DJI in Halle (Saale). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Ausstiegs- und Deradikalisierungsarbeit, die Rolle neuer Medien im Kontext jugendlicher Radikalisierungsprozesse und wissenschaftliche Begleitforschung.
Kontakt: glaser@dji.de, greuel@dji.de, hohnstein@dji.de
LITERATUR
BLEIß, KARIN U.A. (2004): Distanz(ierung) durch Integration. Das Bremer Konzept zur Bearbeitung rechtsextremer und menschenfeindlicher Orientierungen bei Jugendlichen durch aufsuchende Jugendarbeit. Bremen
GLASER, MICHAELA (2013): Ansetzen an den Problemen, die die Jugendlichen haben ... Zur Rolle individueller Problembelastungen rechtsaffiner und rechtsorientierter Jugendlicher in der Distanzierungsarbeit. In: Becker, Reiner / Palloks, Kerstin (Hrsg.): Jugend an der roten Linie. Analysen von und Erfahrungen mit Interventionsansätzen zur Rechtsextremismusprävention. Schwalbach/Ts., S. 252–266
GLASER, MICHAELA / GREUEL, FRANK (2012): Pädagogische Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen. Ein Überblick über Ansätze, Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen. In: Sozialmagazin. Heft 3, S. 12–20
GLASER, MICHAELA / HOHNSTEIN, SALLY / GREUEL, FRANK (2014): Ausstiegshilfen in Deutschland. Ein vergleichender Überblick über Akteure und Vorgehensweisen. In: Rieker, Peter (Hrsg.): Hilfe zum Ausstieg? Ansätze und Erfahrungen professioneller Angebote zum Ausstieg aus dem Rechtsextremismus. Weinheim/Basel, S. 45–76
KRAFELD, FRANZ JOSEF (1996): Die Praxis Akzeptierender Jugendarbeit: Konzepte, Erfahrungen, Analysen aus der Arbeit mit rechten Jugendcliquen. Opladen
MÖLLER, KURT (2010): Männlichkeitsforschung im Rahmen von Rechtsextremismusstudien. Ausgangspunkte, Ansätze, Ergebnisse und Perspektiven. In: Claus, Robert / Lehnert, Esther / Müller, Yves (Hrsg.): Was ein rechter Mann ist. Männlichkeiten im Rechtsextremismus (Reihe: Texte/Rosa-Luxemburg-Stiftung, Band 68). Berlin, S. 25–38
OSBORG, ECKART (2006): Der konfrontative Ansatz der subversiven Verunsicherungspädagogik in der Präventionsarbeit mit rechten und rechtsorientierten Jugendlichen. In: Jens Weidner / Rainer Kilb (Hrsg.): Konfrontative Pädagogik. Konfliktbearbeitung in Sozialer Arbeit und Erziehung. Wiesbaden, S. 191–207
[1]Quelle: Zeitschrift ‚DJI impulse‘,Heft 1/2015; Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Redaktion und der Autoren.