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Klaus Bickel, Delegierter der Berliner Kammer

Endlich mehr Geld für die Berliner Kammerarbeit! ( 'Rosa Beilage' zur VPP 1/2007)

07. März 2007
 

Die letzte Delegierten-Versammlung (DV) der Psychotherapeutenkammer Berlin war geprägt von der Diskussion und dem Beschluss zur Erhöhung der Kammerbeiträge. Die approbierten Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichentherapeuten müssen jetzt statt 250 € jährlich 305 € (ermäßigt 85 statt 80 €) zahlen. Das wird vor allem die geringer Beschäftigten und auch die angestellten und beamteten Psychotherapeuten wenig freuen. Viele von ihnen fühlen sich nach wie vor viel zu wenig durch die Kammer unterstützt.

Ursprünglich sollten die Beiträge gar um 105 € steigen. Aber das war wohl eher ein Schachzug nach dem Motto, erst mal viel mehr zu fordern, um dann das angepeilte durchzusetzen. Die Delegierten des sich leider in der Opposition befindlichen "Bündnisses für psychische Gesundheit" und damit die 5 DGVT-Delegierten waren natürlich gegen die Erhöhung, nicht nur aus Gründen der Beitragsstabilität (eines der Wahlversprechen der DGVT-Kandidaten) sondern aufgrund der Einschätzung, dass die Kammerarbeit durch die Erhöhung nur aufgeprotzt werden soll. Der Vorschlag der Opposition, wie die anfallenden Aufgaben kostenneutral bewältigt werden können, wurde durch die den Vorstand stellenden Listen abgeschmettert.

Kontakt: berlin@dgvt.de