Initiative für eine gerechte Vergütung der Psychotherapie wird von Bündnis 90/Die Grünen zum Anlass für eine kleine Anfrage zur Vergütung psychotherapeutischer Leistungen genommen
Eine verbands- und methodenunabhängige „Aktionsgruppe Praxenverbund und Psychotherapie“ unterstützt den notwendigen Protest der niedergelassenen PsychotherapeutInnen, um einen 2009 möglicherweise drohenden erheblichen Honorarverlust abzuwenden.
Der Bewertungsausschuss wird im Oktober 2008 einen bundesweit einheitlichen Punktwert (Orientierungspunktwert) festlegen. Dieser ist entscheidend für die dann entsprechend dem „Euro-EBM“ vorzunehmende Vergütung der Leistungen. Falls die bisher genannten Werte von ca. 4 Cent tatsächlich vom Bewertungsausschusses im Oktober 2008 so festgelegt werden sollten, ohne die durch die im Sozialgesetzbuch V und in der Rechtsprechung der Bundessozialgerichte fixierten Besonderheiten der psychotherapeutischen Honorierung zu berücksichtigen, würde dies im Bundesdurchschnitt einer deutlichen Honorarkürzung gleichkommen.
Die „Aktionsgruppe Praxenverbund und Psychotherapie“ wendet sich an Politik, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Kassenärztlichen Vereinigungen, Krankenkassen und Öffentlichkeit und gibt Hilfestellungen zu individualisierendes Musterbriefen und Anschriftenlisten auf ihrer Internetseite www.psychotherapie-berufspolitik.de.
Die kleine Anfrage der Abgeordneten Birgitt Bender, Elisabeth Scharfenberg, Dr. Harald Terpe, Kerstin Andreae, Irmingard Schewe-Gerigk und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen finden Sie unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/091/1609170.pdf