Kurzinformationen
BMG: Gesundheitsratgeber für Asylsuchende in fünf Sprachen
(wd). Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 15. Januar 2016 den „Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland“ veröffentlicht. Die 24-seitige Broschüre informiert Asylsuchende über Grundzüge der Gesundheitsversorgung in Deutschland und das Verhalten im Falle einer Erkrankung.
Der Ratgeber soll Helfer, Behörden und Ärzte entlasten und Asylsuchenden helfen, sich im Gesundheitswesen zurechtzufinden, sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Erklärt wird zum Beispiel, wie PatientInnen für eine Behandlung bei einem niedergelassenen Arzt einen Termin vereinbaren und dass sie diesen auch einhalten sollen.
Der Gesundheitsratgeber erscheint in Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch und Paschto - den Sprachen, die Asylsuchende am häufigsten sprechen. Das Heft kann unter www.Ratgeber-Gesundheit-fuer-Asylsuchende.de kostenfrei bestellt werden und ist als PDF zum Download sowie als Online-Version auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums verfügbar unter
www.bmg.bund.de/online-ratgeber-fluechtlinge
Jahresberichte zur Drogensituation in Deutschland und Europa
(wd). REITOX-Bericht 2015 erschienen: Jahresberichte zur Drogensituation in Deutschland und Europa künftig in einheitlicher Struktur
Der jährlich erscheinende „REITOX-Bericht“ ist das Standardwerk zur Situation illegaler Drogen in Deutschland. Er liefert umfangreiche Daten über die Entwicklung des Drogenkonsums und Informationen zur Behandlung von Suchterkrankungen in Deutschland. Mit dem aktuellen Jahresbericht 2015, den die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) als REITOX-Knotenpunkt der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) zuliefert, wird erstmalig eine europaweit einheitliche Struktur eingeführt.
Die EBDD verfolgt mit der Neustrukturierung der Berichterstattung das Ziel, ein europaweit besser vergleichbares Überblickswerk herausgeben zu können. Der REITOX-Bericht 2015 setzt diese Vorgaben um. Dr. Tim Pfeiffer-Gerschel, Leiter der DBDD: „In diesem Jahr legen wir den Bericht erstmalig in einheitlicher Struktur vor, in der die einzelnen Themen in abgeschlossenen Einzeltexten - so genannten ‚Workbooks‘ - behandelt werden. Das ermöglicht eine deutlich effizientere Lektüre, insbesondere wenn nur Informationen zu einem bestimmten Bereich gesucht werden. Gleichzeitig erleichtert die neue Struktur auch den besseren Vergleich mit den Berichten aus anderen europäischen Staaten.“
Weitere Informationen unter:
www.drogenbeauftragte.de
Datenreport Frühe Hilfen 2015
(wd). Warum nehmen einige Familien Angebote der Frühen Hilfen an, andere jedoch nicht? Welche Familien profitieren besonders und wo besteht Handlungsbedarf? Antworten auf diese Fragen liefert der Datenreport Frühe Hilfen 2015, der vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in Kooperation mit der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik an der Technischen Universität Dortmund herausgegeben wurde. Der Datenreport präsentiert Daten, Analysen und Ausblicke aus überregionalen Studien zur aktuellen Entwicklung und Ausgestaltung von Frühen Hilfen in Deutschland. Unter anderem werden Ergebnisse aus der Kommunalbefragung des NZFH vorgestellt, die durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen angestoßen wurde.
Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Kooperation von Kinder- und Jugendhilfe mit dem Gesundheitswesen im Bereich Frühe Hilfen sowie der Schnittstelle zu den Hilfen zur Erziehung und zum intervenierenden Kinderschutz.
Der Datenreport Frühe Hilfen 2015 steht zum Download unter www.fruehehilfen.de und kann dort unter der Bestellnummer 16000302 oder per E-Mail an order@bzga.de kostenfrei angefordert werden.
Gesundheit-Newsletter-Service des Bundesinstituts für Arzneimittel und
Medizinprodukte (BfArM)
(wd). Seit dem 1. Oktober 2015 bietet das BfArM einen Newsletter an, in welchem es monatlich über aktuelle Themen informiert. Neben einem jeweils aktuellen Topthema beinhaltet der Newsletter dann auch Informationen aus den Bereichen Arzneimittel, Medizinprodukte, Bundesopiumstelle und Forschung.
Die Auswahl der Artikel setzt sich dabei aus neuen Informationen sowie einer Zusammenfassung aktuell relevanter Themen der Website – zum Beispiel aller Arzneimittel Risikoinformationen des letzten Monats – zusammen. Neben regulatorischen Informationen sind im Newsletter auch Veranstaltungen des BfArM sowie aktuelle Stellenausschreibungen zu finden.
Der BfArM-Newsletter kann unter www.bfarm.de/newsletter abonniert werden.
Quelle: Gesundheitspolitische Informationen: GP_aktuell Nr. 01/2016 vom 18. Januar 2016