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Landesberichte Hessen

Mitgliederversammlung und Neues zur Kammergesetzgebung ('Rosa Beilage' zur VPP 1/2001)

02. März 2007

Die Landesgruppe traf sich am 16. Februar, um aus gegebenem Anlass:

 

Quelle: Rosa Beilage zur VPP 1/2001
Rubrik: Länderberichte

1. ein neues Landessprecherteam zu wählen,
2. den aktuellen Stand zur Errichtung einer Landespsychotherapeutenkammer zu diskutieren und um
3. eine Standortbestimmung zentraler DGVT-Positionen innerhalb der hessischen Verbändelandschaft vornehmen und künftige Schwerpunkte diskutieren zu können.

Am 8.1.2001 lief das im Sommer 2000 eröffnete förmliche Anhörungsverfahren zum Referentenentwurf eines novellierten Heilberufsgesetzes in Hessen aus. Obwohl kontroverse Stellungnahmen und Änderungsvorschläge vorliegen, haben sich die im Landtag vertretenen Parteien darauf verständigt, das Gesetz ohne Aussprache in 2. und 3. Lesung (in der Sitzungswoche vom 20.-22. Februar zu verabschieden. Damit dürfte es spätestens im März zur Berufung eines Errichtungsausschusses kommen. Nach o.g. Fahrplan hat der Errichtungsausschuss dann ein Jahr Zeit, der Landespsychotherapeutenkammer eine Satzung, Geschäfts-, Wahl- und Haushaltsordnung zu geben und bis März 2002 Kammerwahlen durchführen zu lassen. Dabei sind alle approbierten PPs und KJPs in Hessen als Pflichtmitglieder der Kammer nicht nur wahlberechtigt sondern auch beitragspflichtig.

Informiert wurde über die Vertreterversammlung der KV Hessen vom 10. Februar 2001 und deren Wahlausgang. Hier konnte sich die Arbeitsgemeinschaft der Richtlinienverbände (VHVP, DGPT, VAKJP) gut positionieren und die Fachausschüsse mit ihren Leuten besetzen.

Ausführlich wurden die hessischen Verbandsbeiträge zur Novellierung des Heilberufegesetzes und zur Positionierung der hessischen Fach- und Berufsverbände diskutiert. Im diesem Rahmen bekräftigte die Landesgruppe den Anspruch des DGVT, als bedeutender Fachverband mit hoher Repräsentanz für den Bereich der angestellten PPs und KJPs in angemessener Weise an der Arbeit des Errichtungsausschusses der Kammer beteiligt zu werden. Dem zuständigen Sozialministerium werden umgehend geeignete VertreterInnen vorgeschlagen.

Dem bisherigen Landessprecher Karl Höffler, der wegen seines Wechsels nach Rheinland-Pfalz nicht mehr zur Verfügung steht, dankten die Anwesenden für sein langjähriges Engagement. Als neues Landessprecherteam wurden einstimmig bei zwei Enthaltungen Anke Teschner als Sprecherin und Wilfried Schaeben als Vertreter gewählt. Neben einer deutlicheren Außenvertretung der Landesgruppe wurden Möglichkeiten einer stärkeren Einbeziehung der Mitglieder in laufende Projektarbeiten angesprochen: (a) der Aufbau von Projektgruppen zu Schwerpunktthemen ("Interessen der angestellten PPs, insbes. in Kliniken und Beratungsstellen", "Qualitätssicherung", "regionale Weiterbildungsangebote"), (b) deutlich erhöhte Frequenz von Landesgruppentreffen und stärkere e-mail Vernetzung. Für den Vorstand skizzierte Heiner Vogel, der als Gast an der Versammlung teilnahm, die in der Satzung verankerten Chancen und Grundlagen einer verstärkten Regionalisierung der DGVT.

Vertreter zweier Verbände, die als DGVT-Mitglieder erschienen waren, Peter Schüler für den VPPK (Verband der PPs in Kliniken), mit dem schon auf Bundesebene im Rahmen der Allianz eine Kooperation besteht, sowie Manfred Burkart für die Vereinigung, boten der DGVT-Landesgruppe, ebenso wie zuvor schon der VHVP, ihre Zusammenarbeit an.

Mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben bittet das neue Landessprecherteam dringend alle Mitglieder und insbesondere auch alle angestellten KollegInnen in Hessen um Mitarbeit, Wünsche und Anregungen.

Anschriften der neuen LandessprecherInnen:

Anke Teschner
Wilfried Schaeben