Skip to main content
 
Rosa Beilage 2/2016

Rheinische Post berichtet über Datenleck bei der Barmer-GEK

20. Mai 2016
 

(ja). Laut einem Bericht der „Rheinischen Post“ vom 12. März 2016 soll es ein Datenleck bei der Barmer GEK geben. Es sei einem von der Zeitung beauftragten Tester gelungen, sich mittels des Namens, des Geburtsdatums und der Versichertennummer eines Versicherten über einen Online-Zugang der Kasse in Patientendaten einzuloggen. Dadurch bekam er Zugang zu Diagnosen, verordneten Arzneien, Klinikaufenthalten und anderen intimen Informationen. Derselbe Nachweis liege für drei weitere Krankenkassen vor, darunter die AOK.

Die Barmer GEK widerspricht der Aussage, dass Unbefugte sich mühelos Zugriff auf die Versichertendaten im Internet verschaffen können. Bei dieser Aktion handele es sich eher um „simulierten Diebstahl einer Versichertenkarte, gegen die sich keine Institution wehren kann“, sagt der Sprecher der Barmer GEK, Athanasios Drougias. In diesem konkreten Fall räumte der Sprecher jedoch eine Panne ein.

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Andrea Voßhoff, sagte der Rheinischen Post, dass sie diesen Fall zum Anlass nehmen werde, um das Authentifizierungsverfahren bei telefonischen Kundenkontakten der Krankenkassen zu überprüfen, um das Risiko, dass Unbefugte an sensible Gesundheitsdaten gelangen, bestmöglich zu verhindern.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.facharzt.de/content/red.otx/187,166311,0.html

http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/datenleck-bei-krankenkassen-aid-1.5830414

Quelle: Rosa Beilage zur VPP 2/2016