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Landesgruppe Bayern

Archiv: Nachrichten aus der Landesgruppe


 
Landesberichte

Bericht der Landesgruppe Bayern (Rosa Beilage zur VPP 3/2017)

 
16. August 2017
 
 

Kammernews

Nach der Wahl des neuen Kammervorstands bei der konstituierenden Delegiertenversammlung konnte die Arbeit für diese Wahlperiode endlich wieder richtig losgehen. Viele Termine und Abläufe waren bereits in der letzten Wahlperiode vereinbart worden, es gab schließlich auch keine wirklich größeren Wechsel (immerhin nähert sich der Frauenanteil mit 3 von 7 Vorstandsmitgliedern endlich allmählich den wirklichen Verhältnissen unter den KollegInnen an: Aus unserer Fraktion konnte Monika Sommer aus Regensburg in den Vorstand gewählt werden!).

Im Juni gab es insofern zunächst die regelmäßig jährlich stattfindenden Kontaktgespräche mit den SprecherInnen der Psychiatriedirektoren und dann auch mit den SprecherInnen der Chefärzte bayerischer psychosomatischer Kliniken. In beiden Sitzungen stand ein Austausch über die geplante Reform des PsychotherapeutInnenberufs im Vordergrund. Und jedes Mal wurde von Seiten der ChefärztInnen sehr viel Verständnis für die Erwartung signalisiert, dass nur eine grundlegende Reform, wie jetzt geplant, zu einer besseren Stellung der PP/KJP in den Kliniken und zu einer sachgerechten Vergütung der Aus-/Weiterbildungsteilnehme-rInnen der PP/KJP führen werde, so dass die Angestelltentätigkeit für die approbierten KollegInnen auch wieder an Attraktivität gewinnt. Die geplante zukünftige psychotherapeutische Weiterbildung (nach der gewünschten Ausbildungsreform) verlangt, dass in den Kliniken weiterbildungsverantwortliche PP/KJP tätig sind, wenn diese auch als weiterbildungsberechtigte Kliniken für PP/KJP in Frage kommen soll. Dies dürfte zu einer Aufwertung der Position der PsychotherapeutInnen in der Klinikhierarchie führen und wurde auch nicht als grundsätzliches Problem eingeschätzt.

Regelmäßig im Sommer finden auch gemeinsame Sitzungen des Kammervorstandes mit den leitenden PsychotherapeutInnen aus Psycho-Kliniken, den Ausbildungsinstituten und den HochschullehrerInnen statt. Bei diesen drei Terminen ging es im Wesentlichen um die angestrebten Reformen zur Aus- und Weiterbildung und die Konsequenzen für die jeweiligen Bereiche. Die für die Weiterbildung in den Kliniken angestrebten Veränderungen werden letztlich viel Geld kosten (die jetzigen PiA werden zukünftig als WeiterbildungsteilnehmerInnen „ordentlich“ bzw. tariflich bezahlt werden müssen – wenn alles so kommt, wie gewünscht). Da die Reform der Ausbildung aber voraussichtlich mit der bereits beschlossenen allgemeinen Reform der Finanzierung der Psychiatriefinanzierung (Stichwort PsychVVG) zusammenfällt, in der es in der Sache ohnehin darum gehen wird, eine Verbesserung der Personalschlüssel im Bereich Psychotherapie zu realisieren, dürfte dies auch finanzierbar sein. Auch aus den Ausbildungsinstituten kam Zustimmung zum eingeschlagenen konsensorientierten Weg der Veränderung der Aus-/Weiterbildungsstruktur und insbesondere dazu, dass die derzeitigen Ausbildungsinstitute eine zentrale Stellung in der zukünftigen Weiterbildung erhalten sollen.

Schwierige Umsetzung der neuen Psychotherapie-Richtlinie – Abmahnungen als zynischer Versuch, daraus Kapital zu schlagen?

Die zum 1.4. in Kraft getretene neue Psychotherapie-Richtlinie formuliert erhebliche Veränderungen für die Tätigkeit der Niedergelassenen: Sprechstunde, telefonische Erreichbarkeit, Akuttherapie – Vieles wurde bürokratisch am grünen Tisch festgelegt; die KollegInnen wurden mit diesen Vorschriften „ins kalte Wasser geworfen“ und mussten sehen, wie sie die Regeln spontan und sachgerecht umsetzen können.

Mitte Juli erhielten dann mindestens 800 KollegInnen aus Bayern (vermutlich deutlich mehr) den Brief eines Abmahnungsanwaltes aus Augsburg, der vermutlich versuchen wollte, aus den komplizierten Vorgaben der Richtlinie Kapital zu schlagen. Eine namentlich benannte niedergelassene Kollegin aus Jülich (Nordrhein-Westfalen!) habe festgestellt, dass der/die Adressat/in die vorgesehenen Zeiten der telefonischen Erreichbarkeit nicht einhalte und sie selbst sei dadurch im Wettbewerb benachteiligt. Der Anwalt forderte die Angeschriebenen nun ultimativ auf, eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung zu unterschreiben und die Kosten des Verfahrens beim Anwalt aus Augsburg zu begleichen (Beträge in unterschiedlicher Höhe werden genannt, oft bis zu 700 Euro).

Dieser ungeheuerliche Vorgang bedeutete eine intensive Arbeitswoche für die JuristInnen der Kammer, weil die Telefone verständlicherweise nicht still standen und die rechtliche Problematik sorgfältig geklärt werden musste (betroffen waren auch KollegInnen aus Hessen und Baden-Württemberg und dementsprechend die dortigen Kammern und zuständigkeitshalber war natürlich auch die KV Bayerns aktiv). Bald war klar, dass die Vorwürfe aus verschiedenen Gründen unhaltbar sind und die Betroffenen wurden seitens der Kammer zur Nichtreaktion gegenüber den Forderungen des Anwalts aufgefordert. Und tatsächlich, kurz vor Fristablauf erklärte der Anwalt auf seiner eigenen Homepage, dass die klagende Kollegin die Beschwerden zurück ziehe und die Abmahnungsschreiben somit gegenstandslos seien und dass bereits gezahlte Beträge zurückgezahlt werden würden.

Das war eine aufregende Woche – für viele KollegInnen, genauso wie für die Kammer und die KV. Ob der Ärger damit erledigt ist und welche Folgen dies für die Urheber dieser Aktion haben wird, wird noch geklärt (aktuelle Infos dazu auf den Homepages der Kammer, der KVB sowie im internen Mitgliederbereich des DGVT-BV).

Heiner Vogel
Landessprecher Bayern

Kontakt:
bayern@dgvt.de; bayern@dgvt-bv.de

 
 

Archiv: KV-Wahl | Kammerwahlen


KV-WAHL BAYERN 27. Oktober bis 9. November 2022

Vom 27. Oktober bis zum 9. November 2022 finden die Wahlen zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern statt. Der DGVT-Berufsverband kandidiert zusammen mit weiteren Verbänden auf der Liste "Psychotherapeuten-Bündnis – Gemeinsam für die Zukunft der Psychotherapie". Auf dieser Liste stellt sich der Kollege Anselm Mugele als Kandidat des DGVT-BV zur Wahl. Detaillierte Informationen zum Wahlprogramm finden Sie auf der Webseite https://www.psychotherapeuten-bündnis.de. Bitte geben Sie Anselm Mugele Ihre drei Einzelstimmen und Rudi Bittner und Anke Pielsticker jeweils eine Einzelstimme. Informationen zum Ausfüllen Ihrer Wahlunterlagen sowie eine Wahlempfehlung finden Sie auch in einem Video: Kurzversion | Langversion. Die Liste organisiert mehrere Veranstaltungen, zu denen Sie herzlich eingeladen sind: Veranstaltung "Psychotherapeutische Praxen im Wandel – Wo stehen wir und welche Herausforderungen kommen auf uns zu?" am 10.10. um 19:30 Uhr in München sowie am 17.10. und am 20.10.2022 um 19:30 Uhr als Online-Veranstaltungen. Gerne können Sie uns auch persönlich kennenlernen am 11.10. in Nürnberg, 13.10. in Augsburg, 14.10. in Bamberg, 19.10. in Würzburg, 24.10. in Regensburg und 25.10. in Passau. Hiert finden sie alle Informationen zu den Terminen

Zu den Ergebnissen gelangen Sie hier

 

 


Ergebnis Kammerwahl Bayern

Am 21. Februar 2022 endete die Wahlzeit zur Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Bayern. Wieder stellte die DGVT und der DGVT-BV zusammen mit AVM, DVT und unabhängigen Kandidat*innen die Listen "Kammervielfalt PP" und "Kammervielfalt KJP". Die Wahl wurde als Briefwahl durchgeführt, mit durchaus anspruchsvollen Regeln für das in Bayern übliche Kumulieren und Panaschieren mit kombiniertem Listenwahlrecht. Das Auszählungsergebnis über diese komplexen Stimmzettel lag schließlich am 25. Februar vor. 

Die Liste "Kammervielfalt PP" wurde mit 22.993 Stimmen (20,76 %) gewählt und erhält 7 Sitze in der Delegiertenversammlung. Gewählt wurden Markos Maragkos, Heiner Vogel, Monika Sommer, Judith Siegl, Rainer Knappe, Michael Marwitz und Christian Hartl.  

Die Liste „Kammervielfalt KJP“ wurde mit 2.196 Stimmen (27,06 %) gewählt und erhält 3 Sitze in der Delegiertenversammlung. Gewählt wurden Anne Knappe, Daniel Abel und Christoph Treubel. 

Wir freuen uns sehr über dieses großartige Ergebnis und gratulieren allen gewählten Delegierten! Die detaillierten Wahl-Ergebnisse finden Sie hier

 

Kammerwahlen in Bayern

Die Wahlen zur fünften Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Bayern finden vom 7. bis 21. Februar 2022 statt. Wieder stellt die DGVT zusammen mit AVM, DVT und unabhängigen Kandidat*innen die Listen "Kammervielfalt PP" und "Kammervielfalt KJP". 

Das detaillierte Wahlprogramm sowie die Vorstellung der Kandidat*innen finden Sie im

Wir möchten Sie aber bereits jetzt auf unsere Online-Informationsveranstaltungen aufmerksam machen und herzlich dazu einladen:

  • Donnerstag, 27.01.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Impulsreferat Katrin Kammerlander-Straub: 
    "Kontextsensible Psychotherapie mit Menschen mit Migrationsgeschichte"
    Kulturelle Vielfalt spielt auch in der täglichen Arbeit als Psychotherapeut*in eine große Rolle. Wie sind wir selbst eingebunden? Wie reagieren wir auf die kulturellen Normen von anderen? Und vor allem, welche Rolle spielt dies in der Beziehungsgestaltung? Beispielhaft wird gezeigt, wie Kultursensibilität im beruflichen Umfeld umgesetzt werden kann, damit Missverständnisse und Hemmnisse für Veränderungen reduziert werden.
  • Freitag, 28.01.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Impulsreferat Monika Sommer:
    "Umsetzung der neuen Weiterbildung in den Kliniken"
    Die Reform der Weiterbildung bringt für den stationären Kontext große Veränderungen mit sich: Die Verantwortung für die Weiterbildung geht über in die Hände von approbierten PP und KJP, Weiterbildungsteilnehmer*innen werden für einen längeren Zeitraum tariflich bezahlt angestellt. Die wichtigsten Veränderungen werden kurz vorgestellt und im Anschluss sollen Fragen geklärt und wichtige Aspekte diskutiert werden.
  • Montag, 31.01.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Impulsreferat Andrea Benecke (Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer)
    "Wie gelingt gute Berufspolitik? Strategien und Lobbyarbeit am Beispiel der Bedarfsplanung"
    Andrea Benecke spricht anhand einiger Beispiele über das Umfeld, in dem wir Berufspolitik betreiben, die Gepflogenheiten und Unwägbarkeiten in politischen Prozessen und darüber, warum wir manches nicht erreichen, was wir für unbedingt wichtig und selbstverständlich halten.
  • Dienstag, 01.02.2022, 18.30–19.30 Uhr
    Aktuelle Themen der Berufspolitik und der Kammerarbeit
    Fragen an und Antworten von den Kandidat*innen unserer Liste
    PP und KJP übernehmen in der Gesundheitsversorgung eine wichtige und verantwortungsvolle Rolle. Gleichzeitig stehen sie vielen Herausforderungen und Veränderungen gegenüber. Dieser Abend soll dazu dienen, Schlaglichter auf berufspolitisch relevante Themen zu werfen, Ihre Fragen an die Kandidat*innen unserer Liste zu beantworten und mit Ihnen zusammen über berufspolitisch relevante Themen zu diskutieren.

Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme! Bitte melden Sie sich zu den Veranstaltungen an unter: bayern(at)dgvt-bv(dot)de

DGVT, AVM, Krankenhauspsycholog*innen, Neuropsycholog*innen, Niedergelassene sowie Uni- und Hochschullehrer*innen kandidieren gemeinsam. 

Vom 13. bis 27. März 2017 finden die Wahlen zur Vertreterversammlung der Psychotherapeutenkammer in Bayern statt. Wir kandidieren im PP-Bereich als Liste "Kammervielfalt – Vereinte Psychotherapeut*innen" (PP-Liste 2) und im KJP-Bereich als "Kammervielfalt – Vereinte KJP" (KJP- Liste 3). 

 

Liebe Kolleg*innen, 

die Wahl der Kammerdelegierten im März wirft ihre Schatten voraus. Wir haben zwei Wahllisten mit erfahrenen und engagierten Kolleg*innen zusammengestellt, die Ideen und hervorragende Kompetenz einbringen. Es sind zwei Listen, denn es wird separat innerhalb der PP gewählt und auch innerhalb der KJP. Die Listen haben ähnliche Namen und, da wir sie gemeinsam konzipiert haben, sie haben natürlich auch ein fast identisches Programm. 

Bei den Listen haben wir – zumindest auf den ersten Plätzen – abwechselnd Männer und Frauen platziert, wir haben Kolleg*innen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern einbezogen und auch Kolleg*innen aus allen Regionen Bayerns dabei. Angestellte und niedergelassene Kolleg*innen sind etwa gleichmäßig dabei, bei den Niedergelassenen sind es sowohl Vertragspsychotherapeut*innen als auch sog. Kostenerstatter*innen, bei den Angestellten ist schließlich die Breite der institutionellen Kontexte vertreten. In unserem Programm finden sich diese verschiedenen Perspektiven wieder. Sie lassen sich sinnvoll zusammenführen – mit den gemeinsamen Zielen "Verbesserung der Versorgung" und "Verbesserung der Situation der Kolleg*innen"! 

Wir haben sechs Informationsveranstaltungen geplant: In München, Nürnberg, Regensburg, Augsburg, Würzburg und Bamberg. Dort wollen wir über aktuelle Anliegen der Kolleg*innen informieren: Die neue Psychotherapierichtlinie und die Tarifsituation bei Angestellten. Aber auch über die anstehende Kammerwahl, die anstehenden Probleme und unser Programm möchten wir mit Ihnen diskutieren. 

Wir laden herzlich ein: 

Info-Veranstaltung unserer Wahllisten "Kammervielfalt – Vereinte Psychotherapeut*innen/KJP":

  • mit Infos zur neuen Psychotherapierichtlinie,
  • zur Tarifregelungen bei Angestellten und
  • zur Kammerwahl und zu unserem Programm …

Bamberg, Donnerstag, 23. Februar, 19.00 Uhr, AVM, Promenadestraße 8 

Würzburg, Donnerstag, 2. März, 19.00 Uhr, AVM-Tagungszentrum, Eichhornstraße 2 

München, Freitag, 3. März, 19.00 Uhr, AVM-Ambulanz, Kaiserstraße 14 

Nürnberg, Montag, 6. März, 19.00 Uhr, Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 54 

Regensburg, Dienstag, 7. März, 19.00 Uhr, AVM-Ambulanz, Albertstraße 2 

Augsburg, Mittwoch, 8. März, 19.00 Uhr, Praxis Markus Hertle, Schaezlerstraße 6 

Wichtig: Wer kommen will, möge uns bitte (wg. der Raumplanung) informieren: info@kammervielfalt.de.
Wenn Sie vorab etwas mehr über unsere Kandidat*innen erfahren möchten, dann können Sie schon einmal auf die Homepage www.kammervielfalt.de bzw. die Facebook-Adresse www.facebook.com/kammervielfalt/
schauen. 

Heiner Vogel, Maria Gavranidou, Rainer Knappe, Monika Sommer,
Rudi Merod und Susanne Haamann (für die PP-Liste) und
Willi Strobl, Anne Knappe, Norbert Beck und Bettina Naumann (für die KJP-Liste)