# make optional by klaro
Skip to main content

 

Kassenwatch – Hilfe in der Kostenerstattung

Hinweise und Ratschläge zur Kostenerstattung aus der Community und von unseren Expert*innen

Mit der Plattform „Kassenwatch“ und der interaktiven Falldatenbank möchte der DGVT-Berufsverband Mitglieder bei Anträgen auf Psychotherapie in der Kostenerstattung unterstützen und dazu beitragen, problematische Umgehensweisen der Kassen mit Anträgen auf Kostenerstattung aufzudecken. Das Kassenwatch-Team, bestehend aus zwei Psychotherapeutinnen und einer Juristin, hat seit Beginn des Projekts über 200 Fälle bearbeitet, die auf der Plattform nachzulesen sind. Es entstehen laufend neue Formulare, Texte und Handlungsempfehlungen für die konkrete Arbeit in der Kostenerstattung. In einem regelmäßigen Newsletter berichtet das Kassenwatch-Team über wichtige Themen für die Kolleg*innen, die in der Kostenerstattung tätig sind.

Zur Plattform kassenwatch.de

 

Kassenwatch-News

 
Kostenerstattung/Kassenwatch

DGVT schließt sich BPtK-Kritik an der vdek-Analyse zu Wartezeiten in der ambulanten Psychotherapie an

12. Juli 2023

Die DGVT und der DGVT-BV schließen sich der Kritik der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) an der vom vdek (Verband der Ersatzkassen e. V.) veröffentlichten Wartezeitenanalyse an. Die BPtK kritisiert die Studie des vdek wie folgt:

 

In seiner Analyse betrachtet der vdek lediglich die Wartezeit zwischen der psychotherapeutischen Sprechstunde und erster probatorischer Sitzung sowie zwischen letzter probatorischer Sitzung und Beginn der Richtlinientherapie. Sie unterschlägt dabei die eigentlich relevanten Wartezeiten für die psychotherapeutische Sprechstunde von bis zu 12 Monaten und hebt die 50 % gut versorgten Patient*innen hervor, statt den Durchschnittwert zu verwenden. Zudem rechnet der vdek lange Wartezeiten durch eine Therapieplatzsuche bei mehreren Psychotherapeut*innen gar nicht in die Auswertung mit ein. Tatsächliche Wartezeiten und der De facto-Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung werden durch die Darstellung der vdek-Analyse verfälscht und kaschiert. Laut Analysen der BPtK auf Basis von Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung warten Patient*innen nach dem Erstgespräch circa 20 Wochen auf den Beginn der Behandlung. Insbesondere in strukturschwachen und ländlichen Regionen gibt es zu wenige Psychotherapeutensitze. Eine Ausweitung der Terminservicestellen (TSS), wie vom vdek vorgeschlagen, impliziert keine bessere Versorgungssituation. Es fehlen Behandlungskapazitäten. Nicht vorhandene Therapieplätze können auch nicht von der TSS vermittelt werden.