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Der DGVT-Berufsverband

Der DGVT-Berufsverband vertritt die Interessen der Mitglieder in der Gesundheits- und Berufspolitik sowie im gesamten psychosozialen und psychotherapeutischen Feld. Wir setzen uns für unsere Mitglieder insbesondere gegenüber den Kostenträgern (u. a. Krankenkassen) ein. Wir stehen für eine Berufspolitik, die sich an den Interessen und den Rechten von Patient*innen orientiert. Unsere Berufspolitik ist deshalb auch konsequente Umsetzung unserer gesundheits- und sozialpolitischen Haltungen.

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Aktuelle Meldungen

Digitalisierung

Handlungsbedarf für Niedergelassene: Sind Ihre TI-Komponenten ECC-fähig?

Die gematik stellt die Telematikinfrastruktur (TI) auf das neue ECC-Verschlüsselungsverfahren um. Praxen sollten zeitnah prüfen, ob ihre TI-Komponenten – wie Konnektor, elektronischer Heilberufsausweis (eHBA), Praxis- oder Institutionsausweis (SMC-B) oder der KIM-Dienst – ECC-fähig sind. Geräte ohne diese Fähigkeit müssen bis Ende des Jahres ersetzt werden. Als zukunftssichere Alternative wird das TI-Gateway empfohlen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung fordert, dass die gematik die Umstellung engmaschig überwacht, da der sichere Betrieb der TI für Anwendungen wie eRezept und elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) unverzichtbar ist.

Weiterführender Link: Neues Verschlüsselungsverfahren für die TI: gematik stellt erste Informationen für Praxen bereit, KBV vom 24. Juli 2025

Stellungnahme

DGVT und DGVT-BV kritisieren aktuellen Bundeshaushaltsentwurf wegen Mittelkürzung von über 40% für die Beratung von Geflüchteten

Die Bundesregierung plant im Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2026 eine Kürzung der Mittel für die psychosoziale Versorgung Geflüchteter um fast 40% im Vergleich zum Haushalt 2025. Die Beratung und Betreuung von Geflüchteten, worunter insbesondere die Psychosozialen Zentren (PSZ) für Flüchtlinge und Folteropfer fallen, soll von 12 Mio. Euro auf 7 Mio. Euro gekürzt werden. DGVT und DGVT-Berufsverband fordern die Bundesregierung dazu auf, den Koalitionsvertrag einzuhalten und die Psychosozialen Zentren angemessen zu unterstützen.

Gesundheitspolitik

DGVT und DGVT-BV befürworten BPtK-Positionspapier: Direktzugang zur Psychotherapie statt starrem Primärarztmodell

Die BPtK stellt in ihrem Positionspapier „Direktzugang zur Psychotherapie sichern – Psychotherapeutische Sprechstunde für gezielte Patientensteuerung optimal nutzen“ dar, warum für Menschen mit psychischen Erkrankungen der Direktzugang zur psychotherapeutischen Sprechstunde erhalten bleiben muss. Im Positionspapier werden zehn Gründe für die Beibehaltung des Direktzugangs zur Psychotherapie benannt und ausführlich begründet. DGVT und DGVT-BV befürworten Position und Argumentation der BPtK.

Sucht

BPtK kritisiert G-BA-Beschluss und fordert Streichung der rigiden Vorgaben zur Suchtmittelfreiheit in der Psychotherapie

Nach einem Beschluss des G-BA vom 21. August 2025 darf die Psychotherapie bei Patient*innen mit Abhängigkeitserkrankungen länger als bisher dauern, um Suchtmittelfreiheit zu erreichen. Anstatt der bisherigen Regelung, Suchtmittelfreiheit innerhalb von 10 Stunden Behandlung zu erreichen, dürfe dies nun 12 Stunden in Anspruch nehmen. Weitere 12 Stunden können in Anspruch genommen werden, wenn die Suchtmittelfreiheit perspektivisch realistisch ist. Die BPtK kritisiert in ihrer Pressemitteilung diesen Beschluss: „Die starre Forderung nach Abstinenz als Voraussetzung für eine psychotherapeutische Behandlung muss grundsätzlich abgeschafft werden“, sagt BPtK-Präsidentin und DGVT/BV-Landessprecherin Andrea Benecke. 

Stellungnahme

DGVT und DGVT-BV befürworten Verschreibung von Medizinalcannabis nur nach persönlichem ärztlichen Kontakt

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 14. Juli 2025 einen Referentenentwurf zur Änderung des Medizinalcannabisgesetzes vorgelegt. Mit dem Entwurf sollen Einschränkungen bei der Verordnung von Medizinalcannabis eingeführt werden. Seit Inkrafttreten des Cannabisgesetzes am 1. April 2024 gilt Medizinalcannabis nicht mehr als Betäubungsmittel. Weiterer Hintergrund ist die steigende Anzahl an telemedizinischen Plattformen, durch die Interessent*innen Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken durch Ausfüllen eines Online-Fragebogens – ohne persönlichen Ärzt*in-Patient*innen-Kontakt – über Online-Apotheken beziehen können. 

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Wir setzen uns ein für eine bedarfsgerechte psychosoziale und psychotherapeutische Versorgung und vertreten die berufspolitischen Interessen unserer Mitglieder.

Informieren Sie sich gern über Ihre Vorteile als Mitglied in der DGVT und im DGVT-BV:

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Wissenshappen für die Mittagspause

Lunch&Learn

Kostenfrei für DGVT-BV-Mitglieder: In unseren Lunch&Learn-Videos erfahren Sie in nur 45 Minuten Wissenswertes zu Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) und Praxisverwaltungssoftware (PVS).

Zu den Lunch&Learn-Videos in der DGVT-Box

Themen von A bis Z

Informationsmaterialien

Wir erarbeiten stetig aktuelle und hilfreiche Informationsmaterialien für Mitglieder zu einem breiten Spektrum an beruflichen Fragen. Diese finden Sie in der DGVT-Box nach Login in der Rubrik "Service Berufsalltag“ unter „Themen von A–Z".

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Der DGVT-Verbund

engagiert. stark. solidarisch.

Die zentralen Ziele unseres Verbunds sind die Verbesserung der psychosozialen Versorgung der Bevölkerung und die Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie und -modifikation in Forschung, Lehre und Praxis.

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